Leserbrief

Ewiger Hickhack

Reinhard Krüger aus Salzwedel ärgert sich über die Diskussionen, die in Sachen Mittelbewilligung für das Kunsthaus geführt werden:

Wann hört dieser ewige Hickhack zwischen der ehemaligen Oberbürgermeisterin und „hochrangigen“ Stadträten endlich auf? Da ist endlich einmal ein Projekt in Salzwedel fertig, das überregionale Ausstrahlung besitzt, und wird jetzt ständig in den Dreck gezogen. Ein Gebäude, das genau zur Salzwedeler Geschichte gehört wie der Rathausturm, wurde kurz vor dem Verfall durch Menschen gerettet, die Initiative und Verantwortung gezeigt haben, und nun diese Kampagne.

Wer hinter dieser Anzeige und Verunglimpfung steckt, kann sich jeder denken, bloß dann sollten sie als „hochrangige“ Stadträte ihren Namen nennen und nicht aus Feigheit verschweigen.

Da fragt man sich: Wer ist hier geschädigt? Wer hat sich unrechtmäßig bereichert? Wer hat hier den Nutzen? Sabine Danicke oder die Stadt? Weiterhin fragt man sich: Wer hat damals mitentschieden, als das Lyzeum für 25 000 DM an einen Investor aus Hamburg ging, der keinerlei Bindungen und Interesse für das Haus und für Salzwedel hat? Es wurde lange genug zugesehen, wie das Gebäude verfiel. Hier wurden keine Gelder in den Sand gesetzt wie zum Beispiel in Berlin oder anderen Städten. Hier stand eine handfeste Sache zur Debatte und die ist gelungen, ohne „hochrangige“ Stadträte.

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