Drei Schulen in der Kernstadt notwendig?

Betrifft: Die Diskussionen über die Grundschulen und die Schwimmbäder im Gardelegener Stadtrat und die Zukunft der Sporthallen im Stadtgebiet.

Dazu schreibt Matthias Lübke aus Gardelegen im Namen der Jungen Union des Altmarkkreises Salzwedel:

Leserbrief

„Mit der Gemeindegebietsreform hat sich in der Hansestadt Gardelegen und den Ortsteilen vieles geändert. Dabei gab es neben den positiven Veränderungen auch Probleme, die bis heute nicht gelöst sind.

Brennpunkte sind die Grundschulen und die Schwimmbäder. Die Junge Union fordert, dass Stadt und Kreis nun in Sachen Nahverkehr enger zusammenarbeiten. Der westliche Teil der Stadt muss bessere Anbindungen zu den Schwimmbädern bekommen.

Diese sind ein Ort der Erholung für Familien, aber auch Treffpunkt von Kindern und Jugendlichen, die dort ihre sozialen Kontakte halten und, so wie es von vielen Eltern gewünscht wird, mal ,rauskommen´, also weg von der Spielekonsole und dem Internet – hinein ins ,wahre Leben´.

Bessere Nahverkehrsanbindungen sind auch für die aktuelle und künftige Struktur der Grundschulen dringend erforderlich. Mit Blick auf die Schülerzahlen können unter Umständen auch Schulschließungen erforderlich sein, um dann eine insgesamt bessere Struktur vorzuhalten.

Dabei muss auch in der Kernstadt geprüft werden, ob drei Schulen notwendig sind oder Schulen zusammengelegt werden könnten, um perspektivisch ein attraktives Angebot für die Stadt vorzuhalten.

In diesem Zusammenhang sollten auch die Sporthallen unter die Lupe genommen werden. Solange keine gleichen Bedingungen herrschen, können auch keine gleichen ,Betriebskosten´ kassiert werden.

Als Vergleich sei hier die sehr gut ausgerüstete ,Willi-Friedrichs-Sporthalle´ in Gardelegen genannt und die Sporthalle in Estedt, bei der das Duschen und der Gang zum WC kaum möglich ist. Auch räumlich wird dort deutlich weniger Platz in Anspruch genommen.

Die Stadträte sind in den kommenden Wochen und Monaten gefragt!

Es geht nicht immer darum, Entscheidungen für den Moment zu treffen, um bei den Einwohnern gut da zustehen, sondern es geht um die Zukunft, die für die Kinder und Jugendlichen gestaltet werden muss!“

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