Detlef Kleinhaus ärgert sich über Zugverspätungen / „Das ist der Regelfall“

„Die Unzufriedenheit wächst“

Detlef Kleinhaus aus Solpke ärgert sich über ständige Zugverspätungen:.

Leserbrief

Ich hatte erneut einen Sichtanschlussverlust. Der ENO 83573 war wieder nicht pünktlich in Wolfsburg und die RB 16327 nach Stendal fuhr ohne uns ab. Traurig ist das. Und es nicht die Ausnahme, sondern inzwischen der Regelfall. Ich habe noch nie erlebt, dass dieser Zug pünktlich in Wolfsburg angekommen ist. Dutzende Reisende (darunter auch viele Asylbewerber) sehen wütend ihren Anschlusszug abfahren.

Es macht keinen Spaß, fast jeden Tag in Wolfsburg eine Stunde auf den nächsten Zug zu warten. Die Zugbegleiterin hat angeblich in ihrer Zentrale die Verspätung gemeldet. Das glaubten alle Reisenden nicht, weil sie schon bei der pünktlichen Abfahrt in Braunschweig behauptete, der Anschlusszug nach Stendal werde drei Minuten warten. Offensichtlich ist es lästig, jeden Tag telefonisch die Anschlusszüge zu sichern ...

Warum wird die Regelwartezeit des DB Regio nicht erhöht? Da man der Anschlusssicherungspflicht so oft nicht nachkommt, drängen sich mir folgende Fragen auf:

Hat man kein Interesse an zufriedenen Kunden? Will man nicht auch pünktlich zu Hause sein? Woran liegt es? ...

Berufstätige Mütter sehen ihre Kinder nur noch schlafend. Alle Reisenden können keine vernünftigen Termine mehr machen. Die Unzufriedenheit wächst. Viele fahren inzwischen schon wieder mit dem Auto. Wolfsburg wird sinnlos zugeparkt. Der Personennahverkehr verlagert sich zunehmend auf die Straße. Das Zugpersonal beklagt sich nicht umsonst über zunehmend aggressive Reisende ...

Offenbar nimmt man die Interessen der Reisenden nicht ernst. Mir wurde seit dem 13. Januar nicht qualifiziert geantwortet.

Leserbriefe geben die Meinung des Verfassers wieder. Anonyme Briefe werden nicht veröffentlicht. Kürzungen behält sich die Redaktion vor.

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