Johanniter wollen interne Synergien nutzen

Pflegeausbildung wird intensiviert

Kooperationsvereinbarung zwischen der Johanniter-Unfallhilfe und dem gleichnamigen Krankenhaus in Stendal.
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Andreas Weigel und Michael Schmidt (v.l.) unterzeichneten den Vertrag im Beisein von Lars Menzel (stehend, Leiter Johanniter-Akademie) und Dina Maurer (Johanniter-Akademie Standort Stendal).
  • VonUte Krug
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  • Tobias Henke
    Tobias Henke
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Kürzlich unterschrieben Andreas Weigel, Landesvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe, vom Landesverband Sachsen-Anhalt/Thüringen und der Stendaler Johanniter-Krankenhausdirektor Michael Schmidt einen Kooperationsvertrag für die Pflegeausbildung. Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und um das ausgebildete Personal in der Region zu halten, habe man mit der Johanniter-Akademie Mitteldeutschland mit dem Standort Stendal ideale Voraussetzungen geschaffen.

Es sei eine wegweisende Kooperation, die im letzten Herbst an der Heerener Straße mit einem Kurs begonnen habe. In diesem Jahr seien bereits zwei Kurse mit jeweils 25 Teilnehmern angelaufen. Der Fachkräftebedarf in den kommenden Jahren sei groß. „Wir greifen auf ein großes Netzwerk zurück und sichern die Qualität der Ausbildung zu. In der heutigen Zeit bewirbt sich nicht mehr der Auszubildende, sondern der Ausbilder, dieses Bild habe sich komplett gedreht“, hieß es im Pressegespräch im Mutterhaussaal an der Stendaler Wendstraße von Michael Schmidt. Neben einem guten Verdienst sei auch eine gute Ausbildung, ein langfristiger Arbeitsplatz mit guten Arbeitsbedingungen wichtig. Diese stabile Struktur müssen wir schaffen, sei das Signal des Bildungsträgers und Arbeitgebers. Auf langfristiger Sicht sei eine neue große Rettungswache im Fokus. Dort sollen dann Räumlichkeiten für die Ausbildung angemietet werden, doch das sei Zukunftsmusik. 

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