Leserbrief

„Es bricht jedem Tierfreund das Herz“

+
Der Katzeneinsatz in Abbendorf bleibt Thema. Foto: AZ-Archiv

Brigitte Baersch aus Dähre äußert sich zu dem Artikel „Teurer Katzeneinsatz“ (Altmark-Zeitung, 8. März):

„Vermutlich wäre besagte Katze spätestens in ein oder zwei Tagen von allein wieder vom Baum gekommen, Hunger und Durst hätten sie wahrscheinlich ihre Angst überwinden lassen. Wir wissen nicht, warum sie in den hohen Baum flüchtete, vielleicht wurde sie von einem Hund verfolgt.

Doch, dass die angeblich streunende Katze nachts bei minus 10 bis 15 Grad im Baum ausharrte, bricht jedem Tierfreund das Herz. Sie deshalb als „Plage der Natur“ zu bezeichnen, weil sie „in der Natur Kleintieren und Vögeln nachweislich erheblichen Schaden zufügt“, kann ich so nicht stehenlassen. Meist sind es doch verletzte oder kranke Tiere, die von den Katzen „erbeutet“ werden.

Was meint Herr Peggau eigentlich mit Kleintieren? Ratten und Mäuse? Ich behaupte mal, dass so manche Maus auf seinem Grundstück schon von freilaufenden Nachbarskatzen oder eben auch streunenden beseitigt wurde!

Ich finde, dass jede Kreatur es wert ist, aus einer misslichen Lage befreit zu werden, ob es eben ein Pferd ist, wie kürzlich im Raum Bonese, oder eine ganz normale Katze!“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare