BUND-Ortsgruppe Diesdorf nimmt Stellung

„Bleibt friedlich“

Jana Hitschold aus Neuekrug nimmt für die „BUND-Ortsgruppe Diesdorf und Bürger“ Stellung zu den Drohbriefen, die Stefan Huster, der eine Hähnchenmastanlage bauen will, am Sonnabend im Interview mit der AZ erwähnte.

Leserbrief

Wir haben uns aufgrund der Drohbriefe an Herrn Stefan Huster bei der Polizei gemeldet und um Aufklärung dessen gebeten, weil wir uns dadurch in unserer friedlichen Arbeit gestört fühlen und gemeinsam mit Herrn Huster den Verfasser dieser Schreiben ausfindig machen möchten. Wir werden Herrn Huster in den nächsten Tagen kontaktieren um uns mit ihm „an einen Tisch zu setzen“ und gemeinsam mit ihm nach Lösungen zu suchen. Vielleicht gibt es ja auch die Möglichkeit, unsere reizvolle Region, gemeinsam mit Herrn Huster, durch die Entstehung eines Naherholungsgebietes statt einer Hähnchenmast noch attraktiver zu gestalten. Zu der Aussage von Stefan Huster „Es werden Flyer verteilt, die mich der vorsätzlichen Tierquälerei bezichtigen. Ich finde das unmoralisch, und zusätzlich ist das Bezichtigen einer Straftat, die ich nicht begangen habe, gesetzwidrig“, äußern wir uns wie folgt: Wir haben nicht Herrn Huster persönlich der Tierquälerei bezichtigt. Hähnchenmast in dieser Form. wie sie überall in Deutschland stattfindet, ist in unseren Augen aber Tierquälerei. Wir möchten alle Bürger noch einmal bitten, friedlich Widerstand zu leisten – keine Drohbriefe, keine Sachbeschädigung, keine Gewalt! Leserbriefe geben die Meinung des Verfassers wieder. Anonyme Briefe werden nicht veröffentlicht.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare