„Aufruf zum Hellewerden“

Christian Brode, Vorstandsmitglied des Jugendaustausch- und Kulturvereins „Die Schmiede“ stört es ebenfalls, dass in den Ortsteilen und in Teilen der Stadt Osterburg in den Sommernächten das Licht ausgeschaltet wird. Er schreibt dazu:

Hiermit rufen wir alle Ortsteile der Hansestadt Osterburg auf, wie in Ballerstedt am Samstag, den 31. Juli, in den Abendstunden die Straßen und Gehwege symbolisch auszuleuchten, um den Verantwortlichen der Hansestadt Osterburg einen einleuchtenden Grund zu geben, den Beschluss zu überdenken, in unseren Dörfern des Nachts das Licht abzuschalten und damit die Sicherheit – zumindest wie zur Zeit der Hanse – für die Bürger wieder gewährleistet wird.

Wie der Herr Oberbürgermeister der Hansestadt Osterburg es für den Sachsen-Anhalt-Tag vorgemacht hat, indem er sein erworbenes Haus neben der Osterburger Bibliothek, das er und seine Familienangehörigen eigentlich nur als Meldeadresse benötigen, mit wenig Mitteln gelb getüncht hat, so sollten die Bürgerinnen und Bürger – hoffentlich angeführt von den OrtsbürgermeisterInnen – darauf hinweisen, dass es à la Herrn Raden möglich ist, mit dem Einsatz weniger, aber fantasiereicher Mittel nicht im Dunklen zu stehen.

Wir rufen dazu auf, jegliche Art von Leuchtkörpern, wie zum Beispiel Sturmlaternen, Öllampen, Fackeln, Solarleuchten etc. an die Straßen und auf die Gehwege der jeweiligen betroffenen Ortschaften zu stellen beziehungsweise wieder einmal mit den Kindern einen Fackel- und Laternenumzug in diesem Zusammenhang zu organisieren.

Denn der Herr sprach „es werde Licht“ und wir hoffen, dass der Stadtrat und die Verantwortlichen der Verwaltung so helle sind, dass sie das Licht dort wieder anschalten, wo es hingehört, nämlich nachts auf der Straße, damit die Bürger der Ortschaften wieder sicher schlafen können.

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