Leserbrief

„Was das Amt gekostet hat“

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(Symbolbild)

Lutz Rosenkranz aus Arneburg äußert sich zum Artikel „Auch ohne Parteibuch Bürgermeister“ (AZ, 11.  Oktober):

Das Kommunalverfassungsgesetz ist eines von vielen Seiten, wenn es um Bürgermeister geht. Sicherlich ist dort der öffentlich-rechtliche Anspruch fixiert.

Schauen wir aber einmal zurück auf die Wahl in Osterburg und fragen uns, wie viel der Wahlkampf um das Bürgermeister-Amt gekostet hat und was davon der Bewerber und was die CDU getragen hat. Dann ergibt sich selbst für politisch Verdrossene ein doch sehr interessantes Bild. Es ist, wie in der Partnerschaft auch, eine Frage der Loyalität. Und da sehe ich erhebliche Defizite.

Zum einen finde ich es illoyal gegenüber der CDU, als Mitverantwortlicher und Stellvertreter des ehemaligen Kreisvorsitzenden, diesem – und das, obwohl er zum zweiten Mal durch die Strafjustiz entlastet ist – immer wieder latent Unredlichkeit bei den Wahlen zu unterstellen.

Ich meine, das macht der Bürgermeister mit Absicht, weil er genau weiß, dass an den Vorwürfen gar nichts dran ist – weil er sich ja anderenfalls selbst eine Grube graben würde.

Wir werden ja sehen, wie seine Loyalität in seiner Wählergruppe nachhallt.

Lutz Rosenkranz, Arneburg

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