Wegen "Supertalent": Viele Notfälle in Klinik

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Billardkugeln sind zum Spielen da - nicht zum Schlucken

Trier - Die RTL-Show "Das Supertalent" hat einem Trierer Krankenhaus mehr Notfälle eingebrockt. Kinder versuchten, Tricks eines Kandidaten nachzumachen.

Nachdem der schottische “Schluckkünstler“ Stevie Starr in der Sendung Münzen, Ringe und Billardkugeln geschluckt hatte, sei die Zahl der Kinder und Jugendlichen mit verschluckten Fremdkörpern im Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen “extrem angestiegen“, teilte das Krankenhaus am Donnerstag mit. Gastroenterologe Erwin Rambusch warnt vor lebensgefährlichen Verletzungen. Im Hinblick auf das erste Show- Halbfinale an diesem Samstagabend (27. November), mahnte der Mediziner: “Bitte nicht nachmachen!“ und appellierte an Eltern, gut aufzupassen.

Im Trierer Klinikum sind in den vergangenen zwei Wochen Kinder im Alter von durchschnittlich zehn Jahren mit elf verschluckten Fremdkörpern behandelt worden. “Darunter waren große Magneten, ein Bleistift und auch Geldstücke“, sagte der Mediziner. Normalerweise werden im Mutterhaus in einem ganzen Jahr zwischen fünf und sieben Gegenstände bei Kindern entfernt.

dpa

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