"DSDS": Nina Richel vom Papa aus der Villa geholt

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Die beiden Streithennen während der Show

München - Er konnte das Leid seiner Tochter nicht mehr mitansehen. Nach zwei Zusammenbrüchen hat Nina Richels Vater seine Tochter Samstagnacht aus der "DSDS"-Villa geholt.

Der größte Stress ist eigentlich schon vorbei, als die "DSDS"-Kandidatin Nina Richel (17) am Samstagabend um kurz nach zwölf endgültig zusammenbricht. Die nächste Runde in den Mottoshows hat sie erreicht, aber ihre Kraft ist einfach weg. Nina bricht zitternd auf der Bühne zusammen, ein Notarzt muss sich um die 17-Jährige kümmern.

Ein Schock besonders für Ninas Eltern, die an diesem Abend zum zweiten Mal mitansehen müssen, wie ihre Tochter zusammenbricht. Schon nach ihrem Auftritt um kurz nach zehn bekam sie Sauerstoff. Kurz zuvor hatte Dieter Bohlen noch zu ihr gesagt: „Du bist die Königin der Zicken, konzentrier dich aufs Singen.“

"Jetzt ist es genug", sagte Ninas Vater nach ihrem zweiten Zusammenbruch gegenüber der Bild-Zeitung. Um kurz vor halb zwei in der Nacht, als sich Nina schon wieder in der DSDS-Villa befand, holte er seine Tochter ab und fuhr mit ihr in das über 300 Kilometer entfernte Heimatdorf bei Hannover. "Sie wird voraussichtlich bis Dienstagabend bei ihren Eltern bleiben", sagte eine RTL-Sprecherin gegenüber der tz. Ob Nina bei der dritten Mottoshow am Samstag auftreten wird, soll im Lauf der Woche entschieden werden. 

Ninas Vater Detlef Richel behauptet, RTL hätte den Streit zwischen seiner Tochter und ihrer Mitstreiterin Anna-Carina Woitschack absichtlich geschürt. Die beiden waren aneinandergeraten, weil Nina Anna-Carinas vermülltes Zimmer in der "DSDS"-Villa auf den Geist ging. Der Streit eskalierte, Anna-Carina beschimpfte Nina als "asoziale Schlampe", Nina bezeichnete Anna-Carina als "schmutzige Lügnerin".

Ein Psychodruck, den Nina nicht mehr ausgehalten hat, wie ihr Vater behauptet. Eine RTL-Sprecherin rechtfertigte sich gegen seine Anschuldigungen. Sie sagte: „Es hat in acht Jahren DSDS keine solchen Streitereien oder Vorfälle gegeben. Wir haben nur gezeigt was unter der Woche vorgefallen ist.“

Egal, wie es jetzt weitergeht: Es ist der größte Skandal in der Geschichte der Castingshow, die am Samstagabend fast sieben Millionen Menschen verfolgten.

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