"Dallas"-Neuauflage: Hagman will mehr nackte Haut

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Larry Hagman spielte J. R. Ewing.

München - Vor mehr als 20 Jahren flimmerte die letzte Folge der US-Kultserie “Dallas“ über die Bildschirme - damals bei der ARD. Jetzt steht die Neuauflage an. RTL hat sich die Rechte daran gesichert.

Die Neuauflage der US-Kultserie “Dallas“ wird aller Voraussicht nach beim Privatsender RTL zu sehen sein. “Ja, wir haben die Rechte“, sagte ein Sprecher am Montag auf Anfrage. Wann die Serie über die familiären Intrigen eines Öl-Clans aus Texas genau beginnt und auf welchem Sendeplatz sie zu sehen sein werde, ließ der Sprecher offen. Die Serie wurde vom US-Konzern Warner Bros. produziert und soll in den USA im Sommer ausgestrahlt werden. Die alte Serie (zwischen 1978 und 1991 wurden mehr als 350 Folgen gezeigt) war in der ARD zu sehen.

Mit dabei ist dieses Mal auch wieder Larry Hagman (80), der den Fiesling J.R. Ewing spielt. Er verspricht für die neuen Folgen von “Dallas“ mehr nackte Haut. “Heutzutage kann man im Fernsehen viel mehr machen als früher“, sagte Hagman am Montag in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. “Ich würde jetzt nicht von kompletter Nacktheit sprechen - aber so in die Richtung.“ Schließlich sollten sich nicht nur die alten Fans, sondern auch junge Leute für die Erfolgsserie begeistern. “Es ist eine andere Generation, heute werden sich - hoffentlich - jüngere Leute die Sendung ansehen. Wir haben auch vier junge Leute dabei, die wirklich gute Schauspieler sind - und sehr attraktiv.“

Einmal J.R. - immer J.R.? “Ich werde J.R. sein, bis ich sterbe. Da kann ich gar nichts dagegen machen“, sagte er. Und das wolle er auch gar nicht. “Es ist eine wunderbare Rolle, ich verdiene viel Geld damit, kann um die Welt reisen - und es ist einfach. Ich kenne die Rolle. Er ist ein Womanizer, eine Ratte. Aber er hat viel Spaß.“

Hagman, der im vergangenen Jahr an Krebs erkrankte, ist inzwischen wieder auf dem Weg der Besserung. “Ich hatte ein Problem in meinem Hals, habe Chemotherapie und Bestrahlung gehabt. Jetzt sagen die Ärzte, es klingt ab. Darüber bin ich sehr glücklich.“

dpa

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