Bürger monieren die unzureichende Pflege der Pächter

Zasenbecker Moorsaal bleibt ein Problem

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Karl-Heinz Gauert informierte die Bürger über weitere Aktivitäten im Dorf. 

Zasenbeck – Es gab einiges zu besprechen bei der fünften Dorfversammlung am Freitagabend im Zasenbecker Dorfgemeinschaftshaus (DGH).

Knapp 50 Bürger waren erschienen. Ein wichtiges Thema war der Moorsaal, der von der Öffentlichkeit genutzt werden kann, aber von drei Pächtern zu bewirtschaften und zu pflegen ist. Das sei offensichtlich nicht geschehen, monierte Ortsvorsteher Karl-Heinz Gauert. Wie man damit umgehen sollte, wurde seitens der Bürger vorgeschlagen. „Frist setzen und notfalls kündigen“, war die einhellige Meinung. Gauert kündigte an, über das Thema bei der nächsten Versammlung abstimmen zu lassen. Zudem sollten Maßnahmen beraten werden, wie man den Teich, dessen Wasserspiegel sinke, auf dem Grundstück retten könne. Auf jeden Fall soll im Moorsaal ein Blütenstreifen angelegt werden.

Aber es gab auch Positives. Oldtimer-Aktion, Osterfeuer, Maibaumaufstellen, Grillen am Feuerwehrgerätehaus, der Laternenumzug, das alles war ein großer Erfolg, sagte Gauert, ebenso das Sommerfest, das die Laienspielgruppe anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens gefeiert hatte. „Das ist gut angekommen, und es ist auch gut, wenn man solche Jubiläen feiert. Das gehört zum Dorf“, lobte Gauert.

Beim Laubharken hätte die Beteiligung allerdings höher sein können, denn die war diesmal „mies“, monierte er. Zudem sollten die Stromkästen bemalt werden, wofür Vorschläge eingereicht werden können. Kein Selbstläufer sei auch das DGH. „Um unser schönes DGH beneiden uns viele, aber auch hier müssen wir zusammenhalten“, fordert Gauert. Rücksicht auf die Anwohner, Sauberhalten der sanitären Anlagen, Parken auf der Südseite und nicht vor dem Feuerwehrgerätehaus oder das Rauchverbot im Gebäude seien zu beachten. Das DGH habe zudem auf der Nordseite einen neuen Anstrich erhalten, die Südseite soll im nächsten Jahr folgen.

Die Früchte, die am Teschendorfer Weg wachsen, dürften von jedem Bürger gepflückt werden, informierte Gauert. Zudem seien die Wirtschaftszwege freigeschnitten worden, geregelt sei auch der Winterdienst am Gerätehaus. Noch in diesem Jahr sollen die Fenster der Friedhofskapelle erneuert werden, auch eine Dachsanierung sei nötig.

Weiter stehe die Erneuerung der Fahrbahn um den Dorfbrunnen, eine Ausbesserung der Gehwege, die Erneuerung der Stufen des DGH, innen eine energiesparendere Beleuchtung und eine Verbesserung des Schallschutzes auf der Agenda. Zwischen DGH und Kapelle soll zudem ein Parkplatz angelegt und vier Bänke im Ort ersetzt werden. Das Regenwasser der Kapelle soll abgeleitet werden, so dass ein Feuchtbiotop entstehen kann.

Auf der Wunschliste stehen auch einige Bauplätze für Bürger aus dem Ort. Ein Problem bleibe weiterhin das Buswartehäuschen. Eine Beleuchtung sei schwierig, per Kabel und durch Solarenergie nicht möglich. 30 Jahre Grenzöffnung soll im kommenden Jahr mit Hanum gefeiert werden.

VON BURKHARD OHSE

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