Wildtierkamera macht Aufnahmen am südlichen Ortsrand

Das ist der Wolf von Wittingen

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Dieser Ausschnitt eines Videos, das von einer Wildtierkamera in der Nähe des Wunderbütteler Kirchweges gemacht wurde, soll laut Wolfsberater Karl-Gustav Laser mit großer Sicherheit einen Wolf zeigen. Jäger hatten die Kamera installiert.

bo Wittingen. Ein Foto legt nahe, dass die Schafe des Wittinger Hobbyzüchters Winfried Henne an Stackmanns Teichen nachts tatsächlich ungebetenen Besuch von einem Wolf bekommen.

Henne hat jetzt eine Aufnahme einer Wildtierkamera vorgelegt, die von Jägern installiert und jetzt ausgewertet wurde. Das Bild datiert bereits vom 4. März und zeigt ein Tier im Schnee, bei dem es sich um einen Wolf handeln dürfte.

Die Aufnahme – Teil eines Videos – ist in der Nähe des Wunderbütteler Kirchwegs entstanden, das Tier soll auf dem Bild aus der Richtung von Stackmanns Teichen kommen. Der Gifhorner Wolfsberater Karl-Gustav Laser kennt das Bild – und sagt auf die Frage, ob es sich wirklich um einen Wolf handele: „Das wird einer sein.“ Das Ergebnis einer DNA-Überprüfung (das IK berichtete) stehe derweil noch aus.

Henne gibt an, dass acht seiner Lämmer in diesem Jahr getötet beziehungsweise von einem Tier gestohlen worden seien, eins davon in der Nacht zum letzten Montag. „Ich habe jetzt Material zusammengesucht und einen provisorischen Elektrozaun gebaut“, sagt er. Seitdem sei keins seiner Tiere mehr zu Schaden gekommen. Henne moniert, er habe durch das Gehege nun höhere Futterkosten, und er beklagt nach wie vor, keine staatliche Unterstützung für Abwehrmaßnahmen bekommen zu haben. Laser sagt dazu, der Züchter müsse einen Antrag stellen, dann könne ein Zuschuss von bis zu 80 Prozent für Präventionsmaßnahmen fließen.

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