Wohnmobile willkommen

Stadt Wittingen weiht Stellflächen in der Spörkenstraße ein

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Weihten gestern die neuen Stellflächen ein: Wirtschaftsamtsleiter Günter Kruse (v. l.), Ortsbürgermeister Matthias Rönneberg, Sabrina Puskeiler vom Wirtschaftsamt sowie die beiden passionierten Mobilisten Reiner Sudbrack und Manfred Dobberstein.

Wittingen – Wittingen verfügt nun auch im Innenstadtbereich über Stellplätze für Wohnmobile: Fünf solcher Flächen wurden im hinteren Bereich des Freibad-Parkplatzes dafür geschaffen, zusätzlich eine weitere zur Abwasserentsorgung.

„Die ersten Beratungen dazu hat es schon 2013 gegeben“, erklärte Günter Kruse, Leiter des Amtes für Wirtschaft, Sport und Kultur der Stadt Wittingen. 2014 wurde der Standort festgelegt. „Von hier aus sind Einkaufsmöglichkeiten und die Innenstadt schnell zu erreichen und die Anschlussleitungen liegen günstig“, sagte Ortsbürgermeister Matthias Rönneberg. „Der Standort ist ideal.“ Die Anschlüsse wurden 2017 gelegt, 2018 folgten Tiefbauarbeiten.

Strom und Wasser gibt es ebenso wie eine Abwasserentsorgung. 

Nun können bis zu fünf Wohnmobile gleichzeitig dort abgestellt werden. „Wir haben die Stellflächen bewusst etwas größer gestaltet, damit Platz zum Manövrieren bleibt“, führte Kruse aus. Und den hatten Manfred Dobberstein und Reiner Sudbrack, die die Stellplätze mit ihren Wohnmobilen gleich einweihten. Sie stellten auch fest, dass der Fernsehempfang aufgrund der hohen Birken auf den hinteren Plätzen problematisch sei, auf dem vorderen Platz hatte Sudbrack jedoch Empfang. Außerdem waren Papierkörbe und eine Straßenlampe aufgestellt worden. „Wir müssen noch einige Piktogramme auf den Stellflächen und einige Schilder nachrüsten, aber unser Grafikdesigner ist momentan noch im Urlaub“, sagte Kruse. „Aber das kommt noch.“

An einer Säule können Mobilisten Strom und Frischwasser bekommen, an einer weiteren ihr Abwasser entsorgen. „Die Versorgung ist ganzjährig gesichert, die Wasserleitung ist mit einer Heizspirale versehen“, erklärte Kruse. Für Strom und Wasser nehme die Stadt einen kleinen Betrag, Parkgebühren sind dagegen vorerst nicht vorgesehen. „Wir werden aber darauf achten, dass es nicht zum Dauerparken kommt, das ist nämlich nicht erwünscht“, betonte Kruse und verwies dafür auf die Camping-Möglichkeiten. „Wir müssen nun erstmal sehen, wie es angenommen wird und was eventuell noch geändert werden muss“, so der Amtsleiter. So bekam er schon von Dobberstein und Sudbrack erste Rückmeldungen: Im Info-Kasten könnten zusätzliche Informationen, etwa zur Gastronomie in Wittingen oder auch zu Radwegen, aufgeführt werden.

Rund 20 000 Euro habe die Stadt Wittingen laut Kruse in die Stellplätze investiert. „Wir wollen Wittingen auch touristisch nach vorne bringen“, betonte Rönneberg. „Die Wohnmobil-Stellplätze sind ein Schritt in diese Richtung.“

VON DENNIS KLÜTING

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