So stimmt die Mischung

Wittinger Bühnenprogramm verbindet Lokalkolorit und Showbiz

Die Band „Das Wunder“ brach am Freitagabend das Eis.
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Die Band „Das Wunder“ brach am Freitagabend das Eis.
  • Carola Hussak
    VonCarola Hussak
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Wittingen. Der Samstag war oft grau – doch auch Nieselregen war für viele Wittinger und ihre Gäste kein Anlass, nur die Highlights des Sommerfestes zu besuchen. Und proppenvoll bei schönem Wetter war es abends bei „Super Voice of Wittingen“.

Eltern, Verwandte und Freunde der sechs verbliebenen Nachwuchs-Stimmen aus den Vorrunden wollten erleben, wer das Rennen macht.

Gemeinsamer Auftritt der sechs Kandidaten beim Super-Voice-Finale: Simon Kahle (v.l.), Tessa Ebsen, Maya Griem, Farah Liss, Laura Jörges und Julia Bödecker.

Gespannt war da nicht nur Organisatorin und Moderatorin Helene Rausch von der Jugendförderung der Stadt Wittingen. Mehr als 200 der Gäste kürten am Ende Farah Liss aus Oerrel in der Finalrunde der drei verbliebenen Kandidaten per SMS beim Voting der Firma Rönneberg innerhalb von weniger als zehn Minuten zur absolute Superstimme des Nordkreises. Zuvor mussten sich die Endrundenteilnehmer, die sich in monatelangen Übungs- und Ausscheidungsrunden qualifiziert hatten, dem Publikum und den erfahrenen wie erfolgreichen Musikern Volker Schlag, Annette Steinkamp, Linda Ebener und Martin Werner – der Jury eben – stellen. Drei von ihnen gelangten nach Einzelauftritten und Battle in die entscheidende Runde. Alle sechs Finalisten traten zudem in den Pausen gemeinsam auf und nahmen von der Jury gute Tipps für die weitere Gesangskarriere mit.

Auch beim nachfolgenden Gig war der Gänsemarkt praktisch ausgebucht. Ruhig wurde es beim Auftritt der Michael Jackson Tribute Show nur einmal, als „Michel Jackson“ alias Sascha Pazdera fragte, wer den King of Pop einst live gesehen hat. Das war wohl niemand, aber dafür bot Pazdera einen perfekten Ersatz. Vom Moonwalk über die vielen bekannten Choreografien bis zur Musik und Stimme des einstigen Superstars der Musikgeschichte stimmte alles. Das Publikum war begeistert und stand bis in die erste Reihe.

Die begeisterte Jury: Linda Ebener (v.l.), Annette Steinkamp, Martin Werner und Volker Schlag.

Dorthin lockte am Freitagabend das Septett namens „Das Wunder“ seine Wittinger Zuschauer geschickt, die sich zunächst noch schüchtern zeigten. Aber ein Sprung zweier Bandenmitglieder in die Menge sorgte für die nötige Lockerheit. Für das „Wetterwunder“, Trockenheit am Abend, hatte die Gruppe nach eigener Aussage ebenfalls gesorgt. Die Musik kam an, der Unterhaltungsfaktor war hoch, die Menschen feierten so richtig Sommerfest. Bei der Uelzener Gruppe Mofa25 war die Stimmung ebenfalls gut, eine Regenpolonäse ließen sich die Gäste nicht nehmen. Volles Haus hatten auch die Lokalmatadore: Szimi, Darius und Raccoon – mit der exklusiven Besetzung Schlagzeug und elektronischer Musik –, und Final Impact rockten vor allem für die Jugend die Planet-e-Bühne am Samstagabend.

Bei schönstem Sonnenschein gab es gestern Nachmittag mit der Mini-Playback-Show auf dem Gänsemarkt einen weiteren Höhepunkt. Lange vor Beginn der Show waren die zahlreichen Stühle bereits besetzt. Mit einer kleinen Verspätung ging es dann los. Katie Perry, Mark Forster, Glasperlenspiel oder auch Whitney Houston statteten der Brauereistadt am gestrigen Sonntag einen Besuch ab und präsentierten dem Publikum ihre Hits. Für die Jury war es dann nicht einfach, aber eine Entscheidung musste fallen: Den ersten Platz machte Annastasia Wolokitin als Christina Aguilera. Auf Platz zwei kam Lea Meinecke als Marilyn Monroe und Platz drei sicherte sich Lorena Lengert als Namika.

Von Burkhard Ohse und Carola Hussak

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