Lärm und Müll verärgern Anwohner

Wittingen: Auf dem Parkplatz an der Knesebecker Straße kommt es zu Ruhestörungen

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Bei Anwohnern und Polizei bekannt: Immer öfter kommt es auf dem Parkplatz an der Knesebecker Straße in Wittingen zu Ruhestörungen. Auch Müll und Abfall werden liegen gelassen. 

Wittingen – Der Parkplatz an der Knesebecker Straße in Wittingen verwandelt sich immer häufiger zum Brennpunkt. In den Sommermonaten treffen sich vermehrt Jugendliche und junge Erwachsene auf der Fläche vor den Supermärkten und Geschäften.

In den Abendstunden dröhnt laute Musik aus parkenden Autos und Müll wird oft achtlos liegengelassen. Nun schlagen die Anwohner Alarm.

Wer die Einkaufsgeschäfte an der Knesebecker Straße besucht, kann immer häufiger eine beträchtliche Menge an Müll und Essensresten finden. Die Mühe, den Abfall in die umstehenden, dafür vorgesehenen Behälter zu schmeißen, wird sich nicht gemacht. Es handelt sich bei dieser Beobachtung um keinen Einzelfall.

„Das geht schon eine ganze Weile so“, erklärt ein Wittinger Anwohner. „Der Müll wird achtlos weggeworfen und die Musik dröhnt manche Nächte bis 1 Uhr aus den Autos.“ Auf Dauer eine unzumutbare Situation. „Ich sage ja nichts, wenn die jungen Leute bis um halb elf ein bisschen Musik hören und zusammensitzen.“ Aber der dauerhaft hämmernde Bass, verbunden mit der Verschmutzung der Parkflächen, gehen dem Wittinger zu weit. „Manchmal fahren sie auch teilweise Runde um Runde mit quietschenden Reifen“, berichtet der Anwohner kopfschüttelnd. Die Spuren der Reifen seien auf dem Parkplatz gut zu erkennen.

Die Ruhestörer stehen meistens mit zwei bis drei Autos auf dem Parkplatz. Die Kennzeichen stammen zum Teil aus Salzwedel oder Gardelegen, berichtet der wütende Bürger. Er hofft auf stärkere Kontrollen der Polizei. Auch andere Anwohner hätten sich über die Ruhestörer beschwert, berichtet der Wittinger.

Für Kriminalhauptkommissar Martin Jendrichowski vom Wittinger Polizeikommissariat ist der Zustand bekannt. „Nach Ladenschluss findet sich eine Gruppe von meistens sechs oder sieben Personen auf der Fläche ein“, bestätigt er.

Der Parkplatz an der Knesebecker Straße sei aber auch ein öffentlicher Ort. „Wir können den jungen Leuten ihren Aufenthalt nicht verbieten.“ Was die Polizei aber tun kann, sei auf die einzuhaltende Lautstärke hinzuweisen und abends Kontrollen zu fahren. „Das haben wir auch schon häufiger getan. Aber die Personen sind nicht immer dieselben und vor unserem Eintreffen öfter verschwunden.“ Jendrichowski ist sich der derzeitigen Lage bewusst. Die Polizei versuche weiterhin, die Ruhestörer in den Griff zu bekommen.

VON HILKE BENTES

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