Rekordandrang am Anleger

Wittingen: Hafen in Flammen lockt zahlreiche Zuschauer in die Klause

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Festlich beleuchtet wie dieses waren auch die übrigen Schiffe sowie die Hafenklause.

Wittingen – So groß wie nie war der Andrang beim „Hafen in Flammen“. Hafenklausen-Wirt Gerald Schulz hatte zum Saisonausklang in den Hafen sowie in die Hafenklause geladen und im Festzelt tobte das pralle Leben.

Das Duo Pink Noise sorgte da mit einem Hit nach dem anderen für Stimmung, die Gäste gingen mit, entweder etwas ruhiger an den Tischen oder ausgelassen auf der Tanzfläche. Die übrigen genossen Essen und Getränke vor dem Zelt – vor allem die legendäre Hochzeitssuppe und Bratwurst – und begutachteten die festlich illuminierten Schiffe, die im Hafen angelegt hatten.

Im wie vor dem Zelt war die Stimmung ganz weit oben: Alle feierten den Saisonabschluss des Wittinger Hafens.

Auch hier war der Andrang sehr groß, mehr Farben als in den Vorjahren und spezielle Lichteffekte erhellten die Boote. Die Jury ging derweil zwischen den Booten und Schiffen hin und her, um das festlichst illuminierte Boot zu küren. Dass der Andrang so groß war, lag unter anderem auch am trockenen Wetter. Die Feuerwehr Glüsingen, die aus Sicherheitsgründen für das Feuerwerk am späten Abend vor Ort war, erinnerte sich an die Vorjahre. „Einmal matschiges Wetter und einmal Regen, da waren die Voraussetzungen weniger schön“, sagte ein Feuerwehrmann. Das war diesmal nicht so. „Hauptsache trocken“, hieß es. Auch wenn ein Gast sagte, es sei ein wenig zu kalt.

Nicht nur die Schipper und Bootsführer aus ganz Norddeutschland trafen sich an diesem Samstagabend zum Abschluss, sei es, dass sie schon länger vor Anker liegen oder extra für den Hafen in Flammen angereist kamen. Auch Nicht-Schifffahrer und „Landratten“ gesellten sich reichlich dazu. Die an den Zufahrtsstraßen parkenden Autos kündeten schon davon, wenn man sich dem Hafen näherte. Und natürlich waren auch die Wohnmobilbesitzer und Freunde des Hafens aus ganz Deutschland, die derzeit im Hafengebiet stehen, mit von der Partie.

Große Ohs und Ahs mit dem Blick nach oben gab es dann gegen 22 Uhr beim großen, professionellen Feuerwerk. Das war auch von den umliegenden Straßen hervorragend einzusehen, von wo einige zuschauten. Denn Parkmöglichkeiten waren an diesem Abend Mangelware. Am Sonntag gab es dann noch das gemeinsame Abschiedsfrühstück nach der 14. Auflage vom Hafen in Flammen. Nun ruht der Hafen wieder bis zur nächsten Saison.

VON BURKHARD OHSE

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