In der Carl-Peters-Straße bleibt es dabei: Der alte Zustand der Gehwege wird wieder hergestellt – mehr nicht

Wittingen: Durchgängiges Pflaster? Nein, doch kein durchgängiges Pflaster

Der Verwaltungsausschuss hat beschlossen, dass es kein durchgängiges Pflaster für den Gehweg geben soll.
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Der Verwaltungsausschuss hat beschlossen, dass es kein durchgängiges Pflaster für den Gehweg geben soll.

Wittingen – Beinahe wäre der Wunsch einiger Bürger und Lokalpolitiker nach durchgehend gepflasterten Gehwegen an der Carl-Peters-Straße doch noch wahr geworden: Im Verkehrsausschuss entwickelte sich bei der jüngsten Sitzung eine Pro-Ausbau-Stimmung, nachdem auch in der Einwohnerfragestunde entsprechende Stimmen laut wurden.

Dass die Politik das dann wieder ins Auge fasste, lag aber vor allem an der Auskunft der Verwaltung, dass die bisher vorgesehenen 260 000 Euro für die Carl-Peters-Straße voraussichtlich nicht in voller Höhe benötigt werden, und dass vermutlich 205 000 Euro ausreichen.

Ralf Beyer (Grüne) regte daraufhin an, die restliche Summe im Haushalt zu belassen und für die Gehwege zu verwenden – für deren Pflasterung hatte ein Angebot über 65 000 Euro vorgelegt. Beyer riet mit Blick auf den jüngst ausgebauten Bürgersteig am Piepenbrink auch zu einer „Gleichbehandlung mit Knesebeck“. Ein fester Gehweg an der Carl-Peters-Straße sei notwendig, die Schüler trügen gerade in der feuchten Jahreszeit viel Matsch in die IGS: „Ich habe daher meine Meinung gegenüber dem Bauausschuss geändert.“

Peter Lindwor (CDU) konnte sich auch damit anfreunden („sinnvoll, wenn wir schon einmal dabei sind“), während der Ausschussvorsitzende Friedrich Lührs (FWG) mahnte, es gebe noch reichlich anderen Finanzbedarf. Am Ende verständigte sich der Verkehrsausschuss auf die Formel, die volle Summe zunächst im Haushalt zu belassen – und dem Verwaltungsausschuss die Entscheidung zu überlassen, ob ein Auftrag für die Gehwege erteilt werden soll.

Doch der VA, der zwischenzeitlich getagt hat, hat dafür offenbar kein grünes Licht gegeben. Auf IK-Anfrage sagte Stadtbürgermeister Andreas Ritter, es werde keine durchgehende Pflasterung geben. Die Gehwege werden demnach so hergestellt, wie sie vor den Bauarbeiten in der Carl-Peters-Straße ausgesehen haben. Das heißt: Wer Pflastersteine vor seiner Tür hatte, bekommt auch wieder welche. Auf der Ostseite der Straße sei dies Aufgabe des Versorgers, erklärte Ritter. Auf der Westseite sei die Stadt dafür zuständig, den alten Status quo wieder herzustellen.

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