Bürgermeister machen Pläne für den 3. Oktober / Keine Veranstaltung zum Tag der Straßenfreigabe bei Waddekath am 17. Februar

Wittingen und Diesdorf wollen die Einheit feiern

+
Irgendwie noch präsent – aber irgendwie auch aus einer anderen Welt: Grenzanlagen bei Waddekath.

rl Wittingen/Diesdorf. Genau am 17. Februar jährt sich zum 25. Mal die Straßenfreigabe zwischen Waddekath und Wittingen sowie die Eröffnung der einstigen Grenzübergangsstelle. Doch dieses Ereignis wollen die Stadt Wittingen und der Flecken Diesdorf nicht explizit feiern.

„Dafür feiern wir am 3. Oktober 25 Jahre Deutsche Einheit ganz groß“, sagt Wittingens Bürgermeister Karl Ridder.

Ihm und auch seinem Amtskollegen aus Diesdorf war der 17. Februar aus organisatorischen Gründen zu knapp. „Wenn wir was machen, dann ordentlich, und das bedarf einer längeren Organisationsphase“, sagte Diesdorfs Bürgermeister Fritz Kloß. Beide wollen Vereine und Zeitzeugen mit in die Organisation einbinden. Ridder hat bereits Kontakt mit dem Wittinger Heimatverein und dem Verein Fuhrpark Ost-West fest gemacht, Anfang Februar soll es einen Gesprächstermin geben, bei dem auch Vertreter aus der Altmark dabei sind.

Das genaue Programm ist noch offen. Angedacht ist auf alle Fälle ein kleiner Festakt an der ehemaligen Mauer. Ob es danach zum Feiern ins Diesdorfer Freilichtmuseum oder in die dann hoffentlich sanierte Wittinger Stadthalle geht, müssen die Gespräche zeigen. Kloß kann sich ein Einheitsfest im Freilichtmuseum sehr gut vorstellen.

Kloß will auch versuchen, den Altmarkkreis Salzwedel als Träger des Museums mit ins Boot zu bekommen. „Vielleicht beteiligt sich ja auch der Landkreis Gifhorn an der Feier“, hofft Ridder. Gespräche sollen folgen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare