17 Kinder aus dem Stadtgebiet wurden 2018 andernorts betreut

Wittingen: 25.000 Euro für auswärtige Kitas

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Auswärtsspiel: Besuchen Kinder Kitas in anderen Kommunen, dann zahlt die Stadt auf Antrag den fällig werdenden Betriebskostenzuschuss. 

Wittingen – Nicht jedes Kindergartenkind aus dem Wittinger Stadtgebiet besucht auch eine Kita im Stadtgebiet – Eltern können auch einen Platz in einer Einrichtung in einer anderen Gemeinde beantragen.

Im letzten Jahr haben 17 Kinder solch eine auswärtige Betreuung bekommen. Die Stadt muss dafür einen pauschalierten Betriebskostenzuschuss an die jeweils aufnehmende Kommune zahlen.

Insgesamt beliefen sich diese Zuschüsse 2018 auf mehr als 25.700 Euro. Das waren rund 20.000 Euro mehr, als bei der Aufstellung des Haushalts erwartet worden war. Der Stadtrat genehmigte den Mehrbedarf nachträglich in seiner letzten Sitzung Ende des Jahres. Die Entscheidung fiel einstimmig.

Soll ein Kind aus dem Stadtgebiet eine andere Kita als die in Wittingen, Knesebeck oder Ohrdorf besuchen, dann müssen die Eltern dort nicht nur einen Platz für ihren Nachwuchs finden, sondern auch einen entsprechenden Antrag an die Stadt Wittingen stellen. Der Betrag, der an die andere Kommune bezahlt werden muss, beläuft sich im Kindergartenbereich auf 33,75 Euro pro Betreuungsstunde im Monat, im Krippenbereich auf 28,50 Euro. Auch für die Betreuung der Kinder in den eigenen Kitas finanziert die Stadt im Prinzip einen Defizitausgleich.

Ein Motiv von Eltern für die Wahl eines Kita-Platzes in einer anderen Stadt/Gemeinde kann die Nähe der Arbeitsstelle zur dortigen Kita sein.

Von Holger Boden

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