QiN wird konkret

Wittingen. Dank neuer Schilder sollen Besucher künftig die Wittinger Innenstadt besser finden. Und bei der Parkplatzsuche in selbiger soll die Umkehrung der Verkehrsführung zwischen Fulau und Gänsemarkt Vorteile bringen, weil auf diese Weise ein Ringverkehr entsteht.

Diese beiden Maßnahmen sind Teil des ersten QiN-Paketes, das der Ortsrat in seiner jüngsten Sitzung durchgewunken hat. Abgesegnet wurden dabei auch die Erstellung eines Wittinger Image-Flyers und die Unterstützung von Existenzgründern.

Für die Ratsmitglieder, die trotz mehrerer QiN-Präsentationen möglicherweise noch nicht im Thema waren, gab es noch einmal eine kleine filmische Zusammenfassung der Themen Flyer und Verkehrsführung. Einig war man sich, dass die Umkehrung der Fahrtrichtung in der Langen Straße Ost noch eine Nummer zu groß ist – schließlich müssten dafür die schrägen Parkbuchten komplett „umgedreht“ werden.

Was aus den Plänen für neue Beschilderung rund um die Innenstadt wird, bleibt abzuwarten, denn der Landkreis Gifhorn und das Wolfenbütteler Straßenbauamt müssen den Veränderungen zustimmen. Ob das klappt, dürfte die Verkehrsschau zeigen, die noch für diesen Monat geplant ist.

Bei der Unterstützung der Existenzgründer geht es darum, Leerstände für eine sofortige Nutzung fit zu machen, gegebenenfalls mit städtischen Mitteln und restlichem Fördergeld aus dem QiN-Prozess. In Kooperation mit der zuständigen Arbeitsgruppe soll noch festgelegt werden, in welchem Umfang Mittel fließen können.

Für den Flyer sind bereits Vorarbeiten getätigt worden. Das A6-Faltblatt soll auf Wittingen und seine Stärken aufmerksam machen.

Bei allen drei Projekten muss die Umsetzung bis zum 31. Oktober abgeschlossen sein, damit die Fördergelder dafür eingesetzt werden können. Der Ortsrat votierte dafür, dass ersatzweise auch andere Maßnahmen vorgezogen werden können, falls sich abzeichnet, dass eins der Vorhaben zeitlich nicht zu schaffen ist.

Die nun auf den Weg gebrachten Projekte hatten bei einer Abstimmung der QiN-Arbeitsgruppen die ersten drei Plätze belegt. Auf den nächsten Rängen waren die Historische Stadtführung (Schustermuseum) und das Thema „Leerstände im Internet“ gelandet.

Parallel zu den ersten drei „sichtbaren“ Vorhaben soll auch am Leitbild der Stadt weitergearbeitet werden. Wie dieser Prozess fortgeführt wird, ist nach Angaben der Verwaltung noch offen.

Von Holger Boden

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