Aber HGV setzt trotz Pandemie einige Akzente

Weniger Advent in Wittingen: Kein Markt, kein Kalender

Welche Wittinger Vorweihnachts-Aktionen stattfinden und welche nicht, das erläuterten jetzt Matthias Rönneberg (v.l.) und Sven Fischer (für den HGV) sowie Sandra Creydt, Dörte Dreblow und Nadine Korth für die Landfrauen. Foto: boden
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Welche Wittinger Vorweihnachts-Aktionen stattfinden und welche nicht, das erläuterten jetzt Matthias Rönneberg (v.l.) und Sven Fischer (für den HGV) sowie Sandra Creydt, Dörte Dreblow und Nadine Korth für die Landfrauen.

Wittingen – Die Pandemie dezimiert das vorweihnachtliche Programm in Wittingen. Kein Adventsmarkt, kein lebendiger Adventskalender. Ein paar Aktionen will der HGV trotzdem bieten. Das startet mit einem herbstlichen Aufgalopp zum Vorweihnachtsgeschäft am 30.

Oktober – dann gibt es in abgespeckter Variante ein.

• Candle Light Shopping: Das geht freilich nur unter Corona-Einschränkungen, wie der 2. HGV-Vorsitzende Matthias Rönneberg betont, deshalb plane man – im doppelten Sinne – eine „Light“-Version. Keine Außengastronomie, keine Straßensperrung, keine Live-Musik, kein Feuerwerk. Dafür aber von 19 bis 22 Uhr eine Lasershow auf dem Marktplatz, zudem werden in der Altstadt weitere Licht-Akzente gesetzt. Die Feuerwehr betreut sechs Feuerkörbe. „Wir wollen das Beste daraus machen“, sagt HGV-Vorstand Sven Fischer. Start ist um 17 Uhr. Der Laternenumzug fällt wegen Corona ebenfalls aus. Gesetzt ist für die Wittinger Kaufleute aber die

• HGV-Punkteaktion: Einkaufen und dabei punkten – diese Tradition soll auch im Pandemie-Jahr weitergehen. Start ist am 17. November, die Aktion läuft für vier Wochen. Zwischenzeitlich beginnt der Advent, und da gibt es eine schlechte Nachricht – denn dieses Jahr steigt kein

• Adventsmarkt: Die Landfrauen haben sich nach Angaben der Vorsitzenden Dörte Dreblow in Absprache mit der Kirchengemeinde gegen den Markt entschieden. Singen in der Kirche wäre für maximal sechs Personen erlaubt, das lässt keine Auftritte von Kinderchören zu. Die Tweete, wo es zwischen den Buden stets gemütlich wird, ist unter den gegebenen Umständen zu eng. Dreblow: „Wir wollen verantwortungsvoll damit umgehen und haben uns daher schweren Herzens für eine Absage entschieden.“ Das gilt ganz genauso für den

• Lebendigen Adventskalender: Abstand halten passt nicht zu dem Konzept der Begegnung, einen Corona-Hotspot mit 150 Leuten auf dem Marktplatz will niemand riskieren. Immerhin spielt aber im Advent wieder der

• Turmbläser: Laut Rönneberg wird dieser in diesem Jahr vom Musikhaus Kasprzyk gestellt. Zuhörer dürfen in Eigenverantwortung und mit genug Abstand zu anderen Besuchern abends um 18 Uhr den festlichen Melodien auf dem Marktplatz lauschen. Dort steht neben dem großen Weihnachtsbaum auch wieder die

• HGV-Würstchenbude: Wilhelm Genrich und sein Team wollen am 1. Advent ihren „Dienst“ aufnehmen.

Rönneberg hofft, dass die Kunden im Nordkreis daran denken, den örtlichen Handel zu unterstützen: „Vielleicht wird es ja nach einem schweren Jahr ein gutes Weihnachtsgeschäft.“ VON HOLGER BODEN

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