Knesebeck: Ortsbürgermeister skizziert Vorhaben für 2012

Wasser für Wasserspielplatz

Heinz-Ulrich

Knesebeck. Der zuletzt arg verwilderte und kaum genutzte Wasserspielplatz am Beck in Knesebeck wird in diesem Jahr generalüberholt. Die Sanierung ist laut Ortsbürgermeister Heinz-Ulrich Kabrodt eins der wesentlichen Projekte für 2012.

Kabrodt Foto: Boden

Kabrodt zufolge gibt es vom Landkreis Gifhorn als Umweltbehörde inzwischen grünes Licht für eine Umgestaltung des Spielplatzes. Insbesondere soll eine bislang vom Landkreis geforderte Holzschwelle verschwinden, die bei Niedrigwasser verhindert hat, dass Wasser aus dem Beck in den Spielplatz-Nebenarm läuft. Letzterer fiel dann regelmäßig trocken. „Ein Wasserspielplatz ohne Wasser macht aber nicht viel Sinn“, sagt Kabrodt, der nun mit der Behörde einen Konsens gefunden hat. Feldsteine im Bach sollen zudem den Wasserlauf verengen, durch die höhere Fließgeschwindigkeit sollen Ablagerungen im Bereich des Abzweigs reduziert werden. Die Sanierung des Spielplatzes wird laut Kabrodt im Frühling erfolgen, als Partner seien „Wir für Knesebeck“, das Otter-Zentrum und die Grundschule im Boot.

Mit Wasser hat auch die weitere Aufwertung des Strandbades zu tun, die für dieses Jahr geplant ist. Der Förderverein will einen Pavillon finanzieren, zudem soll im Badesee ein Floß aus Edelstahlrohren verankert werden, das der Verein bei der Firma Butting in Auftrag gegeben hat. Realisierung: Mitte der Badesaison, schätzt Kabrodt.

Auch der jüngst umgestaltete Rathaus-Vorplatz könnte noch ein neues Element hinzubekommen: Der Ortsbürgermeister würde gern ein knapp zwei Meter hohes Ortswappen aus Holz aufstellen lassen. Dafür hat er Kontakt zu einem Hösseringer Künstler, die Kosten würden sich wohl auf rund 1000 Euro belaufen. Kabrodt will das Vorhaben demnächst dem Ortsrat vorstellen, der der Ausgabe zustimmen muss. „Solch ein Wappen war von Knesebeckern gewünscht worden“, sagt Kabrodt.

Knesebeck könnte sich im neuen Jahr zudem mit einer Windkraft-Diskussion konfrontiert sehen. Eine vom ZGB ausgemachte Potenzialfläche befindet sich zwischen Vorhop und Knesebeck östlich der Landesstraße. Kabrodt will keine neuen Windräder – nicht nur bei Knesebeck, sondern im gesamten Stadtgebiet. Er ist überzeugt, dass das energetische Potenzial der Offshore-Technik weitere Anlagen im Flachland überflüssig macht und würde vor Ort lieber auf Erdwärme setzen. Mit Spannung sieht er daher der öffentlichen Sitzung des Wirtschaftsausschusses am Donnerstag, 18 Uhr, in der Wittinger Stadthalle entgegen.

Von Holger Boden

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