Wittingen: Förderverein weiht neuen Sandspielplatz ein / Vorsitzender hat noch weitere Ideen

Wasser Marsch im Freibad

Clara (7, links) und Justine (7) drehen kräftig an der Schraube, die im Freibad aufgebaut ist.

Wittingen. Bei den kleinen Badegästen kommt sie wirklich gut an, die archimedische Schraube. „Ich finde sie gut, weil das Drehen Spaß macht“, sagt die siebenjährige Clara aus Wittingen.

Auch ihre Freundin Justine (7) ist ebenfalls davon begeistert: „Man kann damit richtig schnell drehen. “ Die beiden Mädchen freuen sich über dieses und weitere zehn Geräte, die auf dem neuen Sandwasserspielplatz im Wittinger Freibad aufgebaut sind.

„Insgesamt ist es ein gelungenes Werk“, sagte Ortsbürgermeister Wolfgang Trautmann bei der feierlichen Eröffnung. Vor allem sei hier „gehandelt worden“, freute er sich und bedankte sich bei der Stadt Wittingen und beim Förderverein Ernst-Siemer-Bad. Diesen Dank nahm der 2. Vorsitzende Wolfgang Saucke mit großer Freude entgegen. Auch er zeigte sich mit dem bislang einmaligen Spielgelände sehr zufrieden. „Das hat es in unserem Freibad so noch nicht gegeben. Ich glaube, dass der Sandwasserspielplatz ganz gut in diese Kulisse passt. Denn bei den Geräten geht es thematisch um Wasser.“

Vor etwa einem halben Jahr, im vergangenen Oktober, sei mit den Planungen begonnen worden, sagte Saucke. „Die Vorbereitungen haben mit dem Abriss des Kleinkinderbeckens begonnen. Zum Jahreswechsel folgte die Grüdungsvorbereitung. Im Januar wurden die Holzelemente bestellt und in der vergangenen Woche sind wir fertig geworden“, beschrieb Saucke.

Rund 280 Kubikmeter Sand waren nötig, um den Platz zu füllen. Neben einer aus Holz installierten Wasserpumpe und anderen Spielgeräten steht ein Holzturm mit Rutsche auf dem Sandplatz. Eine große Herausforderung war, den Sand hinein zu füllen, sagt der im Förderverein zuständige Organisator. Er hat den Aufbau mit geplant und betreut.

Ohne die Hilfe vieler Sponsoren sei die Gestaltung der Anlage, die rund 7 939 Euro gekostet hat, nicht möglich gewesen, lobte Saucke. Auch das Bauamt der Stadt Wittingen habe Haushaltsmittel locker gemacht, um das Projekt umzusetzen. Ein Part, mit dem sich Ute Benecke vom Bauamt beschäftigt hat. „Von unserer Seite haben wir über Haushaltsmittel ermöglicht, dass der Turm aufgestellt wurde und nun zur Aufwertung des Spielplatzes beiträgt.“ Sie korrespondiere regelmäßig mit dem Förderverein und nehme Vorschläge auf. „Wenn es neue Ideen gibt, versuchen wir sie umzusetzen.“

An Ideen mangelt es dem 1. Vorsitzenden Friedrich O. Winkelmann nicht. „Im Boden liegen noch ungedachte Optionen für weitere Ideen. Aber der Sandwasserspielplatz ist erst einmal der Anfang. Und der ist gut geworden. Denn er ermöglicht kreatives Spiel in einer freien Fläche. Die Kinder können nun mit Herzenslust Sandburgen bauen.“ Aus dem Alter ist Tom schon raus. Der fünfjährige bedient lieber mit Leidenschaft die Wasserpumpe. „Das macht Spaß, weil dort Wasser herauskommt.“

Um viel Wasser geht es auch am Sonntag, 3. Juni. Am Familiensonntag wird die Jugendfeuerwehr Wittingen mit ihrem Einsatzwagen im Freibad sein. Besucher können ihn dann besichtigen. Auf einer Hüpfburg können sich die kleinen Gäste so richtig austoben. Spaß und Spiel steht an diesem Tag im Vordergrund. Bei freiem Eintritt sind Jung und Alt zu diesem Erlebnis eingeladen.

Von Volker Althoff

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