Die Feuerwehren sind einsatzbereit

Warten auf den Sturm im Landkreis Gifhorn

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Vor allem in Knesebeck verursachte das Sturmtief „Siegfried“ vor drei Wochen schwere Schäden.

js Wittingen. Heute Nachmittag soll das schwere Sturmtief „Zeljko“ mit bis zu 115 Kilometern pro Stunde quer über Deutschland ziehen. Besonders betroffen soll auch der Norden sein, sagen die Wetter-Experten.

Vielfach sind die Schäden des Sturms am ersten Juliwochenende, der vor allem in Knesebeck und im Südkreis wütete, noch sichtbar. Die Feuerwehren waren pausenlos im Einsatz. „Wir halten unsere Gerätschaften in Ordnung und warten ab, was passiert“, sagt Wittingens Stadtbrandmeiser Heinrich Kruse. Alle 15 Ortswehren im Stadtgebiet seien einsatzbereit, so Kruse.

Viel mehr könne man im Vorfeld auch nicht machen, sagt Matthias Klose, stellvertretender Kreisbrandmeister. Ab einer gewissen Unwetter-Warnstufe des Wetterdienstes werde die Leitstelle des Landkreises einen Voralarm für Führungskräfte auslösen. Die treffen sich dann in der Leitstelle.

Anfang Juli seien einige Ortswehren in Wittingen bereits bei Aufzug des Unwetters in ihren Gerätehäusern zusammengekommen, weiß Kruse. Problem damals: Die Vielzahl der Notrufe und Stromausfälle legten zeitweise die Kommunikation mit der Leitstelle in Gifhorn lahm.

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