Mehr als vor vier Jahren: Nordkreis-Kommunen mit Werten auf Bundes-Niveau

Wahlbeteiligung ganz ordentlich

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Die Wahlhelfer Johannes Wermuth (v.l.) und Angela Rohrbeck mit Kreiswahlleiter Detlev Loos gestern in Wahrenholz. 

bo/mas Isenhagener Land. Über eine gute Wahlbeteiligung freute sich gestern der Gifhorner Kreiswahlleiter Detlev Loos bei seinem nachmittäglichen Besuch im Wahrenholzer Wahllokal in der Grundschule: 

„Fast die Hälfte der Wahlberechtigten hat hier bis jetzt – Stand 13.30 Uhr – bereits gewählt. Das ist ein wichtiges Zeichen einer gut funktionierenden Demokratie. “.

Der Wahlkreis Gifhorn-Peine lag am Abend in der Tat mit einer Wahlbeteiligung von über 77 Prozent in etwa auf Höhe des bundesweiten Durchschnitts oder sogar darüber – das war ganz ordentlich. Vor vier Jahren waren in diesem Wahlkreis 74,5 Prozent der Wähler dem Ruf an die Urnen gefolgt.

Im Wahlkreis Helmstedt-Wolfsburg machten 74,64 Prozent der Wahlberechtigten von ihrem Wahlrecht Gebrauch. 2013 hatten zwischen Elm und Ohre 71,1 Prozent der Wähler ihre zwei Kreuze gemacht, um bei der Zusammensetzung des Parlaments in Berlin mitzureden.

In den Kommunen Gifhorner Nordkreises lag die Wahlbeteiligung auf Höhe des Wahlkreis-Wertes und wies damit Steigerungen gegenüber der Wahl vor vier Jahren auf: In der Stadt Wittingen lag sie bei 76,75 Prozent (2013 waren es noch 72,9 Prozent gewesen), in der Samtgemeinde Hankensbüttel war sie mit 77,38 Prozent (2013: rund 75 Prozent) sogar noch höher. Die Samtgemeinde Wesendorf wies gestern einen Wert von 73,22 Prozent auf (2013: 69,1 Prozent) und bewegte sich damit knapp unter Wahlkreis-Niveau.

In der Samtgemeinde Brome, wo die CDU bei Erst- und Zweitstimmen das Rennen machte, übten 77,42 Prozent der Wahlberechtigten ihr Wahlrecht aus. In der Kreisstadt Gifhorn lockte der Urnengang 74,04 Prozent der Wahlberechtigten vom sonntäglichen Sofa.

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