IHK begrüßt einhelligen Landes-Antrag zum Schleusen-Neubau

Votum für den Elbe-Seitenkanal

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Das Schiffshebewerk Scharnebeck gilt als Engpass für den Elbe-Seitenkanal – ein Ausbau soll mehr Schiffsverkehr bringen.

bo Lüneburg/Wittingen. Die IHK Lüneburg-Wolfsburg hat begrüßt, dass die niedersächsische Landesregierung sich beim Bund für den Bau einer neuen Schleuse im Schiffshebewerk Scharnebeck einsetzen will.

Zufriedenheit darüber dürfte es auch im Wittinger Rathaus geben, wo man seit Jahren die Bemühungen für einen Neubau in Scharnebeck unterstützt.

Mit seiner jetzigen Kapazität gilt das Hebewerk als Nadelöhr. Ein Ausbau wäre eine Aufwertung für den Elbe-Seitenkanal und damit auch für die Häfen Lüneburg, Uelzen und Wittingen.

„Gerade vor dem Hintergrund der laufenden Arbeiten zum nächsten Bundesverkehrswegeplan begrüßen wir das klare Votum pro Elbe-Seitenkanal und pro Bau einer Schleuse in Scharnebeck“, sagt Martin Exner, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Lüneburg-Wolfsburg. Die IHK hat sich bei Gesprächen mit Parlamentariern für den Schleusenneubau eingesetzt. Dass jetzt parteiübergreifend alle vier im Landtag vertretenen Fraktionen den sogenannten Entschließungsantrag gestellt und sich damit für das Bauvorhaben stark gemacht haben, sei ein wichtiger und richtiger Schritt, so Exner.

Von Holger Boden

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