Gespräche mit der Verwaltung geplant / Feuerwehr ehrt und befördert Mitglieder

Vorhoper Gerätehaus bleibt Sorgenkind

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Während der Generalversammlung der Vorhoper Feuerwehr wurden etliche Mitglieder geehrt und befördert.

Vorhop – Im Gerätehaus muss etwas getan werden. „Das ist zu beengt“, sagte Vorhops Ortsbrandmeister Holger Schulze bei der Jahreshauptversammlung am Samstagabend im Dörphus. Man stoße an Grenzen. Zudem sacke der Boden im Unterrichtsraum ab.

Demnächst gebe es Gespräche mit der Verwaltung, um einen Ausweg zu finden. Planungskosten sind bereits eingestellt. Was passieren wird, stehe allerdings noch nicht fest.

Ein herausforderndes Jahr ist 2019 gewesen, berichtete Schulze weiter. Zwar habe es „erheblich weniger“ Einsätze gegeben, aber dafür viele Veranstaltungen, dazu die „Routine-Termine“ wie Geräteprüfungen. Zudem wurde ein Kinderdienst angeboten, den viele mit ihren Eltern oder Großeltern besuchten. Ausgebildet wurden die Aktiven auch an dem neuen Fahrzeug, das im Juni ausgeliefert wurde. Die ersten Einsätze hatte es bereits im Sommer. Die Ausrichtung eines Nachtmarsches, Einsatzübungen und die Übungen für die Wettbewerbe gehörten ebenfalls zum Pensum der Aktiven. Erstmalig erreichte die Wettkampfgruppe einen fünften Platz bei den Stadtwettkämpfen und einen „hervorragenden“ siebten Platz bei den Kreiswettkämpfen.

Zum Stichtag 31. Dezember hatte die Ortswehr 41 Aktive, per Saldo einen weniger als im Vorjahr, 11 Mitglieder in der Altersabteilung und 41 fördernde Mitglieder. Insgesamt 15 Einsätze galt es zu bewältigen, darunter zwölf Brandeinsätze mit dem Schwerpunkt bei Bränden in und um Wunderbüttel sowie einem Vollbrand in einem Knesebecker Gebäude sowie drei technische Hilfeleistungen, darunter Äste unter einem Zug sowie ein Verkehrsunfall. Insgesamt waren es somit 13 Einsätze weniger als im Vorjahr. So kamen für die Einsätze mehr als 125 Dienststunden zusammen.

Ende des Jahres richtete die Ortswehr die Weihnachtsfeier für das Dorf aus. „Dass wir ein TLF2000 erhalten haben, zeigt, dass man uns im Stadtgebiet eine wichtige Rolle zutraut“, stellte Schulze fest. Allerdings störe ihn, dass immer noch von kleinen und großen Wehren gesprochen werde. „Wir sind alle Feuerwehrleute, egal, in welcher Wehr wir dienen“, sagte Schulze. Gefragt ist die Ortswehr am 18. April. Dann findet der Kreisjungschützenball im Ort statt.  ard

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