Platz am Glockenturm soll umgestaltet werden

Vorhop: Wunsch nach neuem Baugebiet

Ortsbürgermeisterin Christel Schirmer wünscht für Vorhop ein neues Baugebiet.
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Ortsbürgermeisterin Christel Schirmer wünscht für Vorhop ein neues Baugebiet.

Vorhop – Am Samstagmittag fand im Dörphus die Abrechnung statt, und da früher wirklich abgerechnet wurde, präsentierte Ortsbürgermeisterin Christel Schirmer Zahlen. Die betrafen die Einwohner, und da hält sich der Ort Vorhop samt Transvaal konstant.

511 Einwohner insgesamt, davon 104 Bürger, die im Ortsteil Transvaal wohnen, waren am 2. Januar gemeldet, insgesamt drei mehr als im Vorjahr, einer weniger in Transvaal, vier mehr in Vorhop.

„Die Zahlen zeigen, dass unsere Gemeinde seit Jahren, wenn auch nur geringfügig, aber beständig wächst“, sagte Schirmer. „Daher ist völlig klar, dass es auch in unserem Ort die Ausweisung eines neuen Baugebiets geben muss.“ Das sei auch ein großes Thema der Bürgerbefragung des letzten Jahres gewesen. Zwar sei auch schon eine mögliche Fläche ins Auge gefasst worden, doch stehe diese nicht zur Verfügung. „Wir wissen, dass wir als Ortsrat da jetzt weiter dran arbeiten müssen und werden das auch in diesem Jahr aktiv in Angriff nehmen“, kündigte Schirmer an. Aus finanzieller Sicht gab es eine positive Meldung. Die Grundsteuer-Hebesätze haben sich nicht verändert, so die Ortsbürgermeisterin.

Aktiv wurden die Bürger nach der ersten Bürgerbefragung am 3. April. Gleich am darauffolgenden Wochenende erfolgte ein erster gemeinsamer Arbeitseinsatz, bei dem viele Helfer der Gemeinde mit dabei waren. Neue Pflanzbeete wurden angelegt, Sträucher und Bäume ausgeästet, was gleich für das Osterfeuer verwendet wurde, blickte Schirmer zurück.

Und seit dem letzten April gibt es auch die „Dorfrocker“. Die von Wilhelm Schulze gegründete Dorfhelfergruppe entfernte die maroden Platten am Glockenturm, verteilte Mutterboden, begradigte und säte Rasen ein, strich die Eingangspforte zum Ehrenmal und harkte Laub. Der Platz um den Glockenturm soll in diesem Jahr umgestaltet werden, kündigte Schirmer an. Hierfür sei bei der zweiten Bürgerversammlung im September eine Planungsgruppe gegründet worden, entsprechende Gelder für das Projekt sind für dieses Jahr beantragt. „Egal, wann das Geld kommt, die Planungen sollen definitiv angeschoben werden. Erste Angebote für den Austausch für die die marode Bodenplatte seine bereits beim Bauamt eingegangen“, sagte Schirmer. Ein Ersetzten der Steigbügel und ein Anstrich des Turmes sollen folgen. Beginnen wolle man damit in den nächsten Monaten.

Für das kommende Jahr sollen Geld für die Umgestaltung des Ehrenmals beantragt werden, ebenfalls mit einer Planungsgruppe. Abgewartet werden soll, wie sich der mögliche Standort für ein Gerätehaus entwickelt. Zudem soll in diesem Jahr die Bushaltestelle umgebaut werden. Dazu stehen der Endausbau im Baugebiet Springgarren II und im kommenden Jahr die Sanierung des Salzwedeler Weges und der Straße An der Sandkuhle an. Außerorts sind in diesem Jahr die Verlängerung Im Hagen, Teile des Kielhorster Damms, der Kielhorster Weg und der Reinkenbuschweg dran.

VON BURKHARD OHSE

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