„Fieberhafte Aufregung“: Wie das Isenhagener Land 1914 die letzten Friedenstage erlebt

Der Vorabend der Katastrophe

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Heute vor 100 Jahren endete für vier lange Jahre der Frieden für die Deutschen – und damit auch für die Menschen im Isenhagener Land.

In welcher Stimmung die Region die letzten Tage vor dem Ersten Weltkrieg erlebte, was die Bevölkerung beschäftigte – das beleuchten wir heute im ersten Teil unserer neuen Serie zum Kriegsausbruch im Sommer 1914.

Isenhagener Land. Die Nachrichten am 28. Juli hatten noch einmal Hoffnung gemacht: „England will auf keinen Fall mitmachen, und auch Frankreich zeigt keinerlei Neigung, für die Serben vom Leder zu ziehen.“ Das folgerte das Isenhagener Kreisblatt unter Berufung auf Nachrichten politischer Korrespondenten aus den Hauptstädten Europas.

Sollte der Konflikt zwischen dem österreich-ungarischen Imperium und Serbien doch noch regional zu begrenzen sein? Würde all das sommerliche Säbelrasseln vorbeiziehen wie Gewitterwolken, die sich nicht abregnen? Und andererseits: Waren das überhaupt „Nachrichten“, oder waren die Verlautbarungen aus der Spitzenpolitik eher Propaganda, die höhere Kreise gern streuen wollten? [...]

Der komplette Artikel steht in der gedruckten und digitalen Ausgabe des IK.

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