Beeindruckt mit Ambiente und Rahmen

Internationale Werkstattwoche in Lüben: Viel Lob für die „Macher“

Künstler, Organisatoren und Sponsoren bunt gemischt im Innenhof der Lübener Tenne.

Lüben. Stimmungsvoller und fröhlicher hätten sich die Organisatoren die Eröffnung der 13. Werkstattwoche in Lüben nicht wünschen können:

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Blick über die Schulter? Gern!

Im schönen Ambiente der Tenne mit ihrem anheimelnden Innenhof trafen sich am Sonnabend die 23 Künstler aus 12 Nationen, die bis Ende August die Gelegenheit nutzen wollen, kreativ tätig zu sein, Kontakte zu knüpfen, voneinander zu lernen und zu lehren.

Wittingens Bürgermeister Karl Ridder begrüßte besonders die Förderer und Sponsoren: „Ohne Sie wäre diese Veranstaltung nicht hinzubekommen.“ Es sei ein großer Verdienst des Wittinger Kulturvereins unter der Leitung von Ursula Brüns, dass auch in der 13. Auflage die Werkstattwoche ihren Glanz bewahrt habe. Aus einer künstlerischen Begegnung zwischen Ost und West sei inzwischen ein internationales Forum für Maler, Grafiker und Bildhauer geworden, das über die Landesgrenzen hinaus beachtet und anerkannt werde.

Ursula Brüns (am Pult) stellte das Organisationsteam der 13. Werkstattwoche vor (von links): Doris Weiß, Soenke Hollstein, Adel Swelim, Katrin Kern und Carolin Kern.

Brüns erläuterte, dass zum Schülertag 29 Schülerinnen und Schüler aus dem Isenhagener Land und der Altmark erwartet werden, etwa vom Gymnasium Beetzendorf. Es sei die Idee dieser Woche, Künstler durch Gedankenaustausch zu vernetzen. Wie auch Ridder hob sie das Engagement der Lübener Bevölkerung hervor. Nur durch die Beteiligung der Lübener, durch deren Privatunterkünfte und Teilhabe, gelinge es, die unvergleichliche Umgebung für künstlerisches Schaffen zu ermöglichen. Ohne den großen Einsatz des Organisationsteams würde allerdings auch nichts gehen. Brüns präsentierte ihre Mannschaft mit Katrin Kern, Carolin Kern, Doris Weiß, Soenke Hollstein und Adel Swelim.

Ortsvorsteher Hans-Joachim Niemann führte aus, dass in den 24 Jahren in Lüben bereits eine neue Generation herangewachsen sei, die sich weiterhin mit ebenso viel Eifer wie die vorige für die große Kunstaktion engagiere. Niemann: „Die Werkstattwoche zeigt uns Lübenern immer wieder, dass unser Dorf schön und lebenswert ist.“ Die Landtagsabgeordnete Ingrid Klopp erklärte, dass sie stets aufs Neue von dem in Lüben geschaffenen Rahmen beeindruckt sei.

Eigentlich als Rahmenprogramm gedacht, ragten mit ihren höchst professionellen und temperamentvollen Vorträgen Roger Burmeister (Violine) und Katharina Fröhlich (Querflöte) heraus. Beide zeigten technische Fertigkeit und hohe Musikalität. Sie trugen mit ihrer Kunst dazu bei, ihre Kollegen aus der Malerei in eine fruchtbare Woche zu entlassen.

Von Horst Michalzik

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