Ohrdorfer Wehr hat in 2013 gut zu tun / 41 Aktive leisten 1761 Stunden

Überdurchschnittlich viele Einsätze

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Ortsbrandmeister Volker Matte (links) ehrte und beförderte verdiente Feuerwehrmitglieder.

Ohrdorf. Das war ein überdurchschnittliches Jahr: 20 Einsätze hatte die Ohrdorfer Ortswehr im letzten Jahr zu bewältigen, berichtete Ortsbrandmeister Volker Matte bei der Jahreshauptversammlung der Ortswehr am Samstagabend im Dorfsaal.

„Normalerweise haben wir zehn, maximal 15 Einsätze pro Jahr“, kommentierte er die hohe Zahl.

13 Brandeinsätze und sieben technische Hilfeleistungen waren zu absolvieren. Darüber hinaus waren die Aktiven der Ortswehr mit Aktivitäten vom Weihnachtsbaumeinsammeln bis hin zur Neueinkleidung und anderen innerörtlichen Festivitäten beschäftigt.

Ein Ereignis im Dezember blieb dagegen unbemerkt. Am 7. Dezember wurde das Tanklöschfahrzeug 30 Jahre alt, sagte Matte. Insgesamt komme man mit den Einsätzen und Übungsabenden auf 85 Dienste und Einsätze, für die die Aktiven insgesamt 1761 Stunden für die Allgemeinheit aufgebracht haben, rechnete der Ortsbrandmeister vor. Vier Mitglieder nahmen zudem an Lehrgängen teil. Zu den 41 Aktiven kommen weitere 30 Mitglieder der Altersabteilung sowie 50 fördernde Mitglieder – das macht insgesamt 121 Mitglieder, zwei weniger als ein Jahr zuvor.

Derzeit ohne Ohrdorfer Beteiligung muss die Jugendwehr Ohretal auskommen, in denen auch die Jugendlichen aus Teschendorf, Schneflingen, Boitzenhagen, Radenbeck und Zasenbeck Dienst leisten. Jugendwehrwart Jan Schmutzler berichtete dennoch über die Aktivitäten des Nachwuchses in der gemeinsamen Jugendwehr.

Umso erfreulicher ist die hohe Zahl von 41 Aktiven in der Ortswehr. Frauensprecherin Claudia Seer hob die weiter steigende Zahl an Frauen bei den Aktiven im gesamten Stadtgebiet hervor. Auch in der Ohrdorfer Wehr konnte die Zahl der weiblichen Aktiven von einer auf drei erhöht werden, sagte sie.

Bei den Wahlen wurden Schriftführer Bernhard Schilke, der das Amt bereits seit 30 Jahren ausübt, und Kassierer Rainhard Dalibor, einstimmig wiedergewählt. Jana Heine, Tobias Lässig und Lukas Schulze wurden zu Oberfeuerwehrleuten befördert, Helmut Lütgemüller, Wilhelm Matte und Hermann Lilje wurden für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Ortswehr geehrt.

Zum Feuerwehrmann des Jahres mit einer 100-prozentigen Dienstbeteiligung wurde Karl-Heinz Grebe ernannt. Er erhielt einen Feuerwehr-Fanschal.

Von Burkhard Ohse

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