Städtische Mehrkosten fürs Aufräumen

Über 18 000 Euro für Sturmschäden

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Auch ein „städtischer“ Sturmschaden: ein Baum im Rader Dorfteich.

bo Wittingen. Wallanlagen, Junkerteich, Gustav-Dobberkau-Straße, Knesebach – das Unwetter vom 5. Juli hat an vielen städtischen Flächen Schäden angerichtet.

Der Wittinger Bauausschuss hat deshalb am Dienstagabend 15 000 Euro für die dadurch entstehenden Kosten bewilligt. Das Geld soll in den Nachtragshaushalt eingestellt werden, den der Stadtrat nächste Woche verabschieden will.

Der Bauhof sei seit dem Sturm „extrem im Einsatz“, sagte Bauamtsleiter Sascha Liwke, die Aufräumarbeiten seien aber von den städtischen Angestellten nicht allein zu schaffen. Deshalb sei bei der Bewältigung der Sturmschäden externe Hilfe durch Fachfirmen nötig. Die Mehrkosten taxierte Liwke auf rund 15 000 Euro. Der Ausschuss votierte einstimmig für die Genehmigung der Summe. Wolfgang Trautmann (SPD) wollte wissen, ob in dem Betrag auch schon Geld für Nachpflanzungen von Bäumen enthalten sei. Dem sei nicht so, hieß es, darüber müsse erst noch diskutiert werden.

Zudem stellt die Stadt laut Bürgermeister Karl Ridder im Rahmen der „Drittel-Regelung“ rund 3300 Euro für Reparaturarbeiten am Vorhoper Sportplatz zur Verfügung. Dort waren bei dem Unwetter der Ballfangzaun und ein Tor durch Bäume beschädigt worden. Die Gesamtkosten werden laut Ridder auf 10 000 Euro geschätzt, den Rest trage der Verein, auch durch Eigenleistungen. Das städtische Geld kommt laut Ridder aus dem Topf für Sportfördermittel.

Von Holger Boden

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