Entscheidung beim Sommerfest per Telefon-Voting

Super Voice of Wittingen: Vor dem großen Finale

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Im Finale: die Oerrelerin Farah Liss.
  • Holger Boden
    VonHolger Boden
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Wittingen. So langsam steigt die Spannung: Wer wird die Superstimme aus Wittingen und Umgebung? Beantwortet wird diese Frage in neun Tagen, wenn am Sommerfest-Samstag im großen Finale die „Super Voice of Wittingen“ ermittelt wird.

Im Finale: Tessa Ebsen aus Wittingen.

Die Veranstalter versprechen eine qualitativ hochwertige Veranstaltung. „Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren“, sagt Helene Rausch, Leiterin der Jugendförderung der Stadt Wittingen, die das Stimmen-Casting in Kooperation mit dem HGV und diversen Sponsoren auf die Beine gestellt hat. Rausch verspricht: „Wir haben an dem Abend wirklich etwas zu erwarten.“

Im Finale: Simon Kahle aus Knesebeck.

Die Songauswahl steht, soll aber im Vorfeld nicht verraten werden. Zu erwarten ist wohl ein bunter Mix der Stile, irgendwo zwischen Volks-Pop und Rock. „Da wird für alle Geschmäcker was dabei sein“, meint Rausch.

Auftritte zu sechst, Battle-Songs im Zweierpack – bei der Show, die um 19 Uhr auf dem Gänsemarkt beginnt, soll auf der Volksbank-Bühne ordentlich Betrieb herrschen. Das Publikum, so der Plan, soll durchaus ein wenig darüber staunen dürfen, welche Gesangstalente im Nordkreis schlummern. Oder vielmehr: geschlummert haben.

Im Finale: Maya Briem aus Weißes Moor.

Denn jetzt singen sie ja: Julia Bödeker (Knesebeck), Maya Griem (Weißes Moor), Laura Jördens (Wittingen), Tessa Ebsen (Wittingen) und Farah Liss (Oerrel) haben bei der Vorschlussrunde Ende März in der Wittinger Oberschule gezeigt, was sie stimmlich drauf haben. Qualifiziert hatte sich auch Fani Kolonitsios (Wittingen), sie hat jedoch nach Rauschs Angaben ihre Teilnahme mittlerweile zurückgezogen. Für sie rückt Simon Kahle (Knesebeck) nach, der das Feld wieder auf sechs Kandidaten komplettiert und in der Qualifikation ebenfalls viel Beifall bekommen hatte.

Und alle Finalisten sind vermutlich seit März noch besser geworden: „Die Teilnehmer sind sehr fleißig“, sagt Rausch, „sie machen Coachings und bereiten sich gewissenhaft vor.“

Im Finale: Julia Bödeker aus Knesebeck.

Der Preis, der dem Sieger winkt, ist schließlich auch aller Mühen wert: Das Wittinger E-Center sponsert der „Super Voice of Wittingen“ eine professionelle Studio-Aufnahme an der Berliner Akademie der Künste.

Und wer weiß, was sich daraus dann noch so alles ergibt ...

Eine hochkarätig besetzte Jury wird am 25. Juni die Aufgabe schultern, das Teilnehmerfeld von sechs auf drei zu halbieren. Zählen soll dabei einzig die gesangliche Leistung. „Für Showeinlagen gibt es keinen Bonus“, sagt Rausch.

Im Finale: die Wittingerin Laura Jördens.

Wer am Ende den Gesamtsieg davonträgt, das werden die Zuschauer auf dem Gänsemarkt entscheiden. Die Firma Rönneberg wird beim Telefon-Voting für fünf Minuten die Leitungen freischalten – dann dürfen die Drähte glühen. Das Smartphone dabeizuhaben, lohnt sich also am Wittinger Sommerfest-Samstag nicht nur wegen der damit verbundenen Möglichkeit zum Fotografieren.

Von Holger Boden

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