NABU zieht positive Bilanz zu Projekt in Rade / Moorbirken bei Wahrenholz im Blick

Streuobstwiese macht Freude

Führten in Rade konstruktive Gespräche (v.l.): Günter Struck, Ursel Drees, Hildrun Mitschke, Christian Schroeder, Jakob Drees. mi
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Führten in Rade konstruktive Gespräche (v.l.): Günter Struck, Ursel Drees, Hildrun Mitschke, Christian Schroeder, Jakob Drees.

mi Rade. Zu einer konstruktiven Versammlung trafen sich Mitglieder des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) Isenhagener Land jetzt in der Radener Deele.

Unter der Leitung des Vorsitzenden Jakob Drees hatte die Runde Gelegenheit, auf zurückliegende Ereignisse zu blicken und Pläne für die Zukunft zu machen, denn Wahlen, Ehrungen oder Satzungsänderungen standen nicht auf der Tagesordnung.

Der Zustand der Radener Streuobstwiese wurde positiv bewertet. Dort waren im Rahmen eines mit „Leader“ geförderten Projektes mehr als vier Hektar aus der intensiven landwirtschaftlichen Nutzung herausgenommen und in extensiv genutztes Grünland umgewandelt worden. 70 Obstbäume wurden angepflanzt. In den Randbereichen wurden gemeinsam mit der Jägerschaft Hecken und Hegebüsche angelegt, um dem Wild Schutz sowie Vögeln und Kleintieren Nist- und Lebensraum zu bieten. Der stellvertretende Vorsitzer des 1997 gegründeten Zusammenschlusses von Naturschützern, Christian Schroeder, hob hervor, dass dort ein Schulungsraum für Naturinteressierte und Schulklassen entstanden sei.

Weiter beobachtet werden vom NABU die Moorgebiete um Wahrenholz. Dort soll der fortschreitenden Verbirkung mit nachhaltigen Mitteln begegnet werden. Eine große organisatorische Herausforderung ist in jedem Jahr der Schutz von Fröschen, Lurchen und Kröten, die auf dem Weg zu ihren Laichgewässern Straßen überqueren müssen, auf denen Autos unterwegs sind. Dort ist vor allem das Engagement vieler Ehrenamtlicher gefordert.

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