Einsatzkräfte im Kreis Gifhorn müssen zum Jahreswechsel nur selten eingreifen

Streit nach Alkoholgenuss

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Isenhagener Land. „Sehr ruhig und unauffällig“, so beschreibt Gifhorns Polizeisprecher Thomas Reuter den Jahreswechsel für die Einsatzkräfte der Polizei im Isenhagener Land. Viel zu tun gab es für die Beamten im gesamten Landkreis Gifhorn nicht.

„Wir haben sehr viel weniger Schlägereien und Körperverletzungen als noch vor zwei Jahren zu verzeichnen“, sagt Reuter im IK-Gespräch. Trotzdem mussten die Beamten zu einigen Einsätzen ausrücken. „Nach einer feuchtfröhlichen Feier flogen schon mal die Fäuste“, berichtet Reuter, „da mussten die Kollegen schlichtend eingreifen.“ In den meisten Fällen sei übermäßiger Alkoholkonsum der Auslöser von Streitigkeiten gewesen. „Wenn die Streithähne nicht voneinander gelöst werden konnten, wurde in mehreren Fällen die Polizei gerufen“, erzählt Reuter.

Einige Einsätze wurden auch durch das unsachgemäße Zünden von Feuerwerkskörpern ausgelöst. So wurden zum Beispiel Briefkästen stark in Mitleidenschaft gezogen, als in ihnen Böller explodierten. Ob im Kreis verbotene Böller gezündet wurden, konnte Reuter nicht bestätigen. Allerdings wurde nach Polizeiangaben im Südkreis ein 20-Jähriger schwer an der Hand verletzt, als er einen selbstgebastelten Silvesterböller zündete. Der junge Mann wurde in ein Braunschweiger Krankenhaus eingeliefert.

Zu einigen kleineren Bränden rückten die Wehren in der Silvesternacht im gesamten Landkreis aus. Vermutlich durch Feuerwehrskörper entzündete sich ein Busch in Knesebeck. Als die Feuerwehr kurz nach der Alarmierung um 0.15 Uhr vor Ort eintraf, hatten Anwohner die Flammen bereits gelöscht.

Ein brennender Container, brennende Hecken und Gebüsche verursachten weitere Einsätze für die Feuerwehren. Allerdings sei das „alles normal“, heißt es bei der Einsatzleitstelle beim Landkreis Gifhorn.

Obwohl die Polizei bereits 2011/12 einen ruhigen Jahreswechsel im Kreis Gifhorn verzeichnet hatte, waren auch beim jüngsten Jahreswechsel wieder mehr Einsatzkräfte als an einem normalen Wochenende im Dienst. „Die Polizeipräsenz wird unauffällig erhöht“, erklärt Reuter.

Von Meike Bornemann

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