Innerorts soll Bau im Oktober starten

Pläne für die K 17 verschoben: Stöcken-Lüben wird 2020 saniert

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Die K 17 ist ein echter Klassiker unter den sanierungsbedürftigen Straßen im Nordkreis. 2020 will der Landkreis nun die Fahrbahn auf Vordermann bringen. 

Stöcken/Lüben – Eigentlich sollte die K 17 von Stöcken nach Lüben in diesem Jahr saniert werden – die Maßnahme wird nun aber um ein Jahr verschoben.

Hintergrund ist nach Angaben des Landkreises Gifhorn, dass die Stadt Wittingen sich dem Vorhaben mit einer innerörtlichen Baumaßnahme anschließen will. Das habe eine Realisierung der Straßensanierung in diesem Jahr nicht mehr ermöglicht.

Im Kreishaushalt für das laufende Jahr waren 985.000 Euro veranschlagt, für die Sanierung der K 17 zwischen Stöcken und Lüben sowie auch in der Lübener Ortsdurchfahrt. „Durch die Stadt Wittingen wurde im Frühjahr 2019 entschieden, eine gemeinschaftliche Baumaßnahme mit dem Landkreis Gifhorn durchzuführen“, erklärt Landrat Dr. Andreas Ebel auf IK-Anfrage. Den städtischen Plänen zufolge sollen auch Gehwege und eine Gemeindestraße mitsaniert werden.

Nach der Erteilung der Planungsaufträge durch die Stadt an ein Planungsbüro sei es zeitlich nicht mehr möglich gewesen, die gesamte Baumaßnahme – außer- wie innerorts – noch für dieses Jahr in einem Bauabschnitt auszuschreiben und umzusetzen, so Ebel. Hinzugekommen sei, dass eine aktuelle Kostenberechnung von Mehrkosten in Höhe von 200.000 Euro für die gesamte Baumaßnahme ausgehe.

Die Folge: Die Haushaltsmittel für die komplette Straßensanierung außerorts werden beim Landkreis nun für 2020 neu eingeplant. Zum Jahresbeginn soll das Projekt Stöcken-Lüben ausgeschrieben werden, im Frühjahr sollen dann die Arbeiten beginnen.

Die Sanierung des innerörtlichen Teils der K 17 soll dagegen nach Ebels Kenntnis nun im Oktober starten. Die Ausschreibung werde aktuell vorbereitet.

Die in diesem Jahr nicht verwendeten Mittel für die K 17 hat der Landkreis umgewidmet. Ein Teil davon deckt Mehrkosten für die Ortsdurchfahrt der K 1 in Räderloh und für den Radwegbau in Neudorf-Platendorf ab.

VON HOLGER BODEN

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