Wittingen: Am 1. Mai öffnet das Ernst-Siemer-Bad seine Pforten

An den Startblöcken

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Schwimmmeister Sascha Weiss (l.) und Bauamtsleiter Sascha Liwke vor den neuen Startblöcken. Das Freibad in Wittingen ist ab dem 1. Mai für Badegäste geöffnet. 

Wittingen. Sascha Weiss, Schwimmmeister im Ernst-Siemer-Bad, hat freudige Nachrichten für alle Wasserratten: Am 1. Mai beginnt in Wittingen wieder die Freibad-Saison.

Die Tage werden länger, sommerliche Temperaturen hatten wir eigentlich schon vor ein paar Wochen erreicht, auch wenn die dann relativ schnell wieder gesunken sind. Die kalten Nächte machen Weiss zu schaffen: „Unser Ziel ist eine Wassertemperatur von 20 Grad am 1. Mai. Die Technik läuft auf Hochtouren.“ Dass die 20-Grad-Marke erreicht wird, kann er aber nicht versprechen. „Da können wir nichts machen, das ist Physik“, sagt Bauamtsleiter Sascha Liwke. Nicht zuletzt der überraschende März-Schnee und einige Reparaturen hätten das Aufheizen der Becken verzögert. „Noch ist das Wasser sehr erfrischend“, scherzt Weiss. „Mit schönem Wetter werden die Becken aber schnell ihre Betriebstemperatur erreichen“, verspricht er. Die liegt im großen Becken bei 25 Grad, im Nichtschwimmerbecken bei 30 Grad.

Ansonsten steht das Freibad sozusagen auf den Startblöcken: Die Grünflächen sind gereinigt und aufgehübscht, die Technik läuft, und die Gerätschaften stehen bereit. Die Startblöcke an der Westseite des Beckens blitzen, da sie neu sind. Sie sind nicht die einzige Neuerung: Auf Anstoß des VfL und mit Unterstützung vom Bauhof entsteht ein zweites Beachhandballfeld. Seit Kurzem gibt es nun auch dank dem Freifunk Uelzen ein WLAN-Netz, das jedem Badegast frei zugänglich ist und das gesamte Gelände abdeckt. „Die meisten Neuerungen fallen aber nicht ins Auge“, gibt Liwke zu bedenken. „Die Technik wurde erneuert, und wir werden sukzessiv weiter modernisieren.“

Über den Sommer verteilt werden auch wieder viele Aktionen neben dem normalen Badebetrieb stattfinden, zum Beispiel hat der Förderverein Spiele- und Familiennachmittage geplant. „Das Angebot soll natürlich generationenübergreifend attraktiv sein“, betont Liwke.

Für Weiss ist es wichtig, dass das Freibad nicht nur zum Baden genutzt wird. Letztes Jahr hat er sich besonders über Schulklassen, die ihren Unterricht auf Decken abhielten, gefreut.

„Alle Beteiligten arbeiten Hand in Hand, um das hier möglich zu machen“ verrät Liwke. Dazu gehört auch das Team, das für das leibliche Wohl sorgen wird. „Ein Freibad ohne Kiosk ist wie ein Schwimmbecken, bei dem einen das Wasser nur bis zur Hüfte reicht“, sagt Weiss.

Von Dennis Tesch

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