Vierzügigkeit der Wittinger Schule bewährt sich / 290 Schüler in den Jahrgängen 5 bis 7

Starkes Interesse an der IGS

+
Stärken nach der Schulbesichtigung. Der Tag der offenen Tür fand Anklang und Interesse. 

ard Wittingen. Die IGS läuft. Am Samstag luden Leitung und Lehrkräfte sowie Schüler zum Tag der offenen Tür ein, und die Resonanz verspricht wieder einen kompletten Jahrgang. „Unsere Vierzügigkeit hat sich stabilisiert“, freute sich Schulleiter Stefan Krauß.

Ablehnungen von Schülerbewerbungen wird es voraussichtlich aber nicht geben. Und auch ohne den kommenden Jahrgang hat die Schule, die nach und nach die bisherige benachbarte Oberschule ablöst, bereits 290 Schüler in den ersten drei Jahrgängen 5 bis 7.

Monika Konecki (links) und Nathaly Plancon-Böse stellten die Unterrichtmöglichkeiten und die Fremdsprachen vor.

Lediglich erst 26 Mitglieder hat dagegen der Förderverein, der sich im vergangenen Jahr gründete. Potenzial nach oben sehen da die Mitglieder des Förderverein-Vorstands. Auch sie zeigten ihr Angebot. „Aktuell fördern wir das Schulgartenprojekt, das als Wahlpflichtkurs angeboten wird“, erklärte Schriftführerin Antje Semmler. „Das wird ganzjährig angeboten, im Winter und bei Regen mit theoretischem Unterricht. Es werden Gemüse und Kräuter angepflanzt.“ Dazu unterstütze man Weihnachts- und Sommerfest und spendete den Weihnachtsbaum, der von der Bastel-AG geschmückt wurde. „Wir freuen uns sehr über neue Mitglieder, die auch zur Jahreshauptversammlung am 12. März um 18 Uhr ins Hotel Nöhre kommen können“, lud Semmler ein.

Mit Führungen durch die Schule, einer Rallye, bei der man unter anderem den Vornamen der Schulsekretärin, die Zahl der Soccerplätze und die Spielgeräte auf dem Schulhof in Erfahrung bringen musste, lernten die Gäste die Schule kennen. Zudem musste erkundet werden, was ein Logbuch oder das Tischgruppenprinzip an der IGS ist und wie die Jahrgangsleiter heißen. Außerdem wurden mit der Vorstellung der vielfältigen Angebote den potenziellen künftigen Schülern und ihren Eltern die Unterrichtsrealität der Schule nähergebracht.

Bei den Fremdsprachen standen die Lehrkräfte für Englisch, Französisch und Spanisch parat, um einen Einblick in den Unterricht zu geben. Der wird inzwischen in jedem Klassenraum mit modernster Technik und auf interaktiven Tafeln geboten. Als zweite Fremdsprache ab Klasse 6, die man bereits im 5. Jahrgang als Schnupperkurs kennenlernen kann, stehen Französisch und Spanisch zur Verfügung. „Es gibt hier aber eine Tendenz zu Spanisch“, konzedierte Französisch- und Spanisch-Lehrerin Nathaly Plancon-Böse. „Das liegt vor allem an der Nähe zu VW, wo Spanisch aufgrund der Standorte mehr nachgefragt wird.“

Vorführungen gab es auch in den naturwissenschaftlichen Fachräumen. Zur Schule gehört auch das Bläserklassenkonzept, das es bereits an der Oberschule gibt. „Das führen wir fort“, so Krauß. „Auch in den Naturwissenschaften sind wir gut aufgestellt. Die Ganztagsschule bieten wir von Montag bis Mittwoch und am Donnerstag den AG-Tag. Noten gibt es ab Klasse 8.“ Berufsorientierung sei ein weiterer Schwerpunkt.

Derzeit ist noch keine Oberstufe vorgesehen, bedauerte der Schulleiter. „Das ist eine politische Entscheidung des Kreistags“, sagte er. „Für mich gehört eine Oberstufe dazu.“ Lob gab es von ihm für die Landkreisverwaltung, die „jederzeit unterstütze“ und die Schule vor allem auch mit baulichen Maßnahmen attraktiver gemacht habe. Dazu gehört auch die große Mensa. „Wir haben beim Landkreis kompetente Ansprechpartner.“ Die Anmeldetage für die IGS stehen bereits fest. Vom 18. bis zum 20. April werden sie sein, einen Termin dafür kann man sich bei Schulsekretärin Heike Nordmann geben lassen. Als Einzugsgebiet für die IGS gelten die Stadt Wittingen, die Samtgemeinde Hankensbüttel und der nördliche Teil der Samtgemeinde Brome. Gerade auch von dort kamen etliche Interessenten, wie Krauß feststellte.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare