Stark: JSG Neunter bei Mega-Ereignis des HVN

Die männliche D-Jugend der JSG Wittingen/Stöcken alias die Heidehopser belegten bei den HVN-Meisterschaften im Beachhandball Platz neun. Ermöglicht wurde der Start überhaupt erst durch die Unterstützung der Eltern und dem Autohaus Helmut Heisig.

Wittingen - Von Ingo Barrenscheen. Spektakel mit Meerblick: 80 Mannschaften von der E- bis zur C-Jugend bevölkerten am vergangenen Wochenende den Nordseestrand in Cuxhaven-Duhnen. Anlass für den Auflauf: Der HVN richtete die offiziellen Niedersachsenmeisterschaften im Beachhandball aus. Mit dabei auch die männliche D-Jugend der JSG Wittingen/Stöcken.

Alias die „Heidehopser“. Diesen Phantasie-Namen gab sich der hiesige Nachwuchs für den Mammut-Wettbewerb. Der bei Trainer Volker Schneemelcher mächtig Eindruck schindete. „Ein Turnier in solch einer Form der guten Organisation und des reibungslosen Ablaufs bei über 1 200 Teilnehmern habe ich noch nicht erlebt.“ Kein Stress, keine Diskussionen, nur Handball-Spaß pur. „Eine Top-Veranstaltung, die den Kindern alles bot“, meinte Schneemelcher.

Er war mit seinen Schützlingen bereits am Freitag angereist, um sich zu akklimatisieren. Tags darauf standen fünf Gruppenspiele an. Da in Cuxhaven die älteren Jahrgänge spielten, wusste die junge JSG-Riege, was auf sie zukam. „Wir haben aber viel besser abgeschnitten als erwartet“, freute sich Schneemelcher. Drei Siegen gegen Red White Dynamite (Delmenhorst), die Panzerknacker (Anderten) und Teufels Beacher standen Niederlagen gegen den späteren HVN-Meister, die Killerschwäne (Schwanewede), und die Sanddevils (Wietzendorf) gegenüber.

Als zweitbester Drittplatzierter musste die JSG ein Entscheidungsspiel um den Viertelfinal-Einzug austragen. Gegner in diesem K.o.-Vergleich waren die Hahlender Hyänen. „Leider zeigte sich, dass die Ehrlichen die Verlierer sind“, bedauerte der Coach. Der Gegner aus Nordrhein-Westfalen setzte drei C-Jugendliche ein, Proteste änderten nichts am knappen Aus. Somit belegten die Heidehopser in der Endabrechnung Rang neun von 17 Teams. Das unglückliche Ende trübte die Begeisterung aber nicht. Schneemelcher: „2011 sind wir wieder dabei.“

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