Konzept muss Ende Oktober stehen

Wittingens Stadtsanierung: Offene Fragen

Bei der Stadtsanierung geht es um den größten Teil des Stadtkerns – Details sind aber noch offen.
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Bei der Stadtsanierung geht es um den größten Teil des Stadtkerns – Details sind aber noch offen.
  • Holger Boden
    VonHolger Boden
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bo Wittingen. Müssen Teile des für die Stadtsanierung vorgesehenen Gebietes aus der Planung fallen? Dem Wirtschaftsausschuss wäre es am liebsten, wenn alle bisher eingeplanten Bereiche.

also beispielsweise auch die Achterstraße, in dem endgültigen Konzept berücksichtigt werden können – das klang in der jüngsten Sitzung unisono durch.

Offen ist allerdings, ob ein Beharren auf den umstrittenen Abschnitten gegenüber der Förderbehörde letztlich die Förderung als Ganzes infrage stellen würde – die Stadtverwaltung soll das nun in Gesprächen mit dem Amt für regionale Landentwicklung erörtern. „Ich hatte schon das Gefühl, dass wir bei einem Beharren ein Problem haben könnten“, gab Ortsbürgermeister Matthias Rönneberg seinen Eindruck von einem Ortstermin mit Behördenvertretern wider. „Aber wir sollten uns so annähern, dass etwas Zählbares übrigbleibt.“

Der Förderzeitraum wird voraussichtlich von 15 auf 10 Jahre gekürzt, bei dem Gesamtvolumen von 10 Millionen Euro soll es aber wohl bleiben. Der städtische Anteil müsste dann mit jährlich rund 340 000 Euro im Haushalt verankert werden, bei der längeren Laufzeit war mit 216 000 Euro pro Jahr kalkuliert worden. Bis zum 1. November muss die Stadt nun offene Fragen klären und das endgültige Fördergebiet anmelden, dann endet die Antragsfrist.

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