Wittinger Ortsrat will 140 000 Euro für Sanierung in den Etat einstellen

Ist Sprungturm jetzt dran?

Still ruht das Becken: Der Wittinger Ortsrat will 2014 den Sprungturm sanieren lassen.
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Still ruht das Becken: Der Wittinger Ortsrat will 2014 den Sprungturm sanieren lassen.

Wittingen. Zwei größere Projekte möchte der Wittinger Ortsrat gern im Stadthaushalt des kommenden Jahres platzieren. Das Gremium votierte in seiner jüngsten Sitzung einstimmig dafür, die Sanierung der Südstraße und des Sprungturms im Ernst-Siemer-Bad für die Etatberatungen anzumelden.

Die Sprungturm-Sanierung dürfte aus Sicht vieler, gerade jüngerer Badegäste überfällig sein. Das Thema steht schon seit Jahren immer mal wieder auf der Agenda und landete bei den letzten Haushaltsberatungen mit schöner Regelmäßigkeit auf der Streichliste. 140 000 Euro werden dafür veranschlagt, hieß es in der Ortsratssitzung. In den Beratungen für den Etat 2012 war noch von 53 000 Euro die Rede gewesen.

Die Sanierung dürfte einige Umbauarbeiten mit sich bringen. Wer springt, kann zu dicht an einer seitlichen Abschrägung am Grund des Beckens landen. Aus diesem Grund darf nur unter direkter Aufsicht gesprungen werden – was für das Schwimmbad-Team personell nicht permanent darstellbar ist.

Zur zweiten größeren Investition in der Südstraße wurden im Ortsrat noch keine Zahlen genannt. Die Sanierung soll den Abschnitt zwischen Kakerbecker Straße und Bromer Straße betreffen. Ortsratsmitglieder mahnten auch Handlungsbedarf im Himmelreich an – und wurden von der Verwaltung darüber aufgeklärt, dass dort noch in diesem Jahr eine Fahrbahnsanierung vorgesehen sei.

Weitere Posten in der Mittel-Anmeldung des Ortsrates sind 4000 Euro für die Unterhaltung der Sauna im Ernst-Siemer-Bad. Zudem soll Geld in die Hand genommen werden, um in der Innenstadt weitere Bordsteine abzusenken. Und: Für die bessere Anbindung des Einkaufszentrums soll am Wall im Bereich der Neuen Straße das Kopfsteinpflaster auf dem Gehweg gegen normales Pflaster ausgetauscht werden. Wolf-Ingo Bellin (CDU) sah außerdem eine Überdachung der Fahrradständer an der Oberschule als nötig an. Dies, so erfuhr er von Kämmerer Wolff-Harro Schulz, sei jedoch Zuständigkeitsbereich des Schulausschusses.

Von Holger Boden

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