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Sperrungen der B 244 in Wittingen

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Von: Holger Boden

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Am Wittinger Hindenburgwall versperren Baken die Fahrbahn.
Der Wittinger Hindenburgwall wird – wie hier 2019 – einmal mehr zur Baustelle. Für Arbeiten des Wasserverbandes werden zeitweise Vollsperrungen nötig, Baubeginn könnte im Sommer sein. © Boden, Holger

Wittingen – Den Wittingern steht aufgrund von Erneuerungsarbeiten an der B 244 eine zeitweise Vollsperrung von Teilen der Ortsdurchfahrt bevor. Das Bauvorhaben könnte möglicherweise in diesem Sommer beginnen.

Wie dem Bauausschuss jetzt berichtet wurde, sollen der Hindenburgwall, die Bahnhofstraße und die Celler Straße betroffen sein. Das Projekt werde sich auf die Jahre 2022 und 2023 verteilen. Vor einer Erneuerung der Fahrbahn werde der Wasserverband Gifhorn Teile des Kanalsystems per Inliner sanieren.

Der Wasserverband bestätigte auf IK-Anfrage die Pläne. Man sei von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr über anstehende Baumaßnahmen an der B 244 informiert worden und habe daraufhin die Kanalanlagen mit der Kamera befahren. Die Auswertung habe ergeben, dass der Verband vor dem Straßenbau einige Abwassergrundstücksanschlüsse – zunächst im Hindenburgwall – erneuern muss.

Einen verbindlichen Ablaufplan gebe es noch nicht, erklärt Carmen Otten, Abteilungsleiterin beim Wasserverband. Die Grobplanung sehe vor, dass „wir mit den Arbeiten im Hindenburgwall im Sommer 2022 beginnen“. Für 2023 seien dann ähnliche Arbeiten wie im Hindenburgwall an den Grundstücksanschlüssen in der Bahnhofstraße geplant.

Was die Kanalisation angeht, sei der Abschnitt „Celler Straße“ noch nicht betrachtet worden. Die Bromer Straße spielt in den Plänen keine Rolle, dort wurden laut Otten schon 2004 und 2016 Inliner eingebaut und Kanalabschnitte ausgetauscht.

Aufgrund der Art der Bauarbeiten werde es nach heutigem Stand zu abschnittsweisen Vollsperrungen kommen müssen, so die Abteilungsleiterin.

Die Anlieger müssen für die Arbeiten an der öffentlichen Kanalisation nichts bezahlen. Zum Teil, so Otten, werde es aber erforderlich sein, dass „die Grundstückseigentümer an ihren privaten Anlagen etwas verändern oder erneuern“. Die Kosten dafür seien dann von den Eigentümern zu tragen. Im Zuge der Konkretisierung der Planung werde der Wasserverband die betroffenen Haushalte anschreiben und alles Weitere mit ihnen abstimmen.

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