Bruterfolge in Knesebeck und Wittingen, Abbrüche in Zasenbeck und Vorhop

Situation bei Störchen  im Raum Wittingen durchwachsen

In Knesebeck wurde auch dieses Jahr erfolgreich gebrütet.
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In Knesebeck wurde auch dieses Jahr erfolgreich gebrütet.

Wittingen – Der Bruterfolg bei den Störchen in Wittingen ist durchwachsen. Das erklärt Hans Jürgen Behrmann, Weißstorchbetreuer, auf IK-Anfrage. In Wittingen sind Junge geschlüpft, so viel steht bisher fest.

Auch in Knesebeck hat ein Storchenpaar gebrütet, zwei Jungvögel sind geschlüpft. Die Tiere wurden mithilfe der Wittinger Feuerwehr bereits beringt.

Ausreichendes Nahrungsangebot?

In Lüben hat sich zwar kein Paar niedergelassen, ein Einzelstorch beheimatet den Ort jedoch dieses Jahr.

Auch 2015 ließ sich ein Einzelstorch hier nieder, danach war das Nest verlassen. Behrmann schätzt, dass das Nahrungsangebot nicht ausreicht, um jeweils ein Paar in Lüben und Wittingen zu versorgen. Zum letzten Mal gebrütet wurde 2014.

In Zasenbeck kam es dieses Jahr zu einem Brutabbruch. Somit bleibt der Bruterfolg aus dem Jahr 2018 die Ausnahme. Im vergangenen Jahr kam es zu heftigen Kämpfen zwischen Störchen um das Nest (IK berichtete). Die Eier wurden dabei zerstört.

Auch in Vorhop kam es zu einem Brutabbruch. Vergangenes Jahr wurden hier noch zwei Jungstörche flügge. In Radenbeck wurde das Nest dieses Jahr erst gar nicht besetzt, vergangenes Jahr starb das einzige Junge.

VON MAX A. MORRISON

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