Stundentakt und andere Klassiker

Was sich die Stadt Wittingen in Sachen Nahverkehr bis 2025 wünscht

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Ein Zug wird kommen – am liebsten aber stündlich: Der dichtere Takt ist nur einer der ÖPNV-Wünsche, die im Nordkreis schon seit geraumer Zeit diskutiert werden.

Wittingen – Der Regionalverband Großraum Braunschweig stellt einen neuen Nahverkehrsplan für 2020 bis 2025 auf – und die Stadt Wittingen ist wie alle zugehörigen Kommunen gefragt worden, was drinstehen soll.

Die von der Verwaltung in Zusammenarbeit mit den Fraktionen erstellte Liste, die nun einhellige Zustimmung des Wittinger Ortsrats bekommen hat, greift zum Teil Wünsche auf, die im Nordkreis seit vielen Jahren diskutiert werden.

Manches davon sind Punkte, die unter die Planungshoheit der Stadt fallen, also vor Ort selbstständig umgesetzt werden könnten. In anderen Fällen geht es nicht ohne Initiativen auf regionaler Basis und/oder Investitionen oder Fördergelder von politischen Ebenen oberhalb der Stadt.

Ein Ausschnitt aus der Wunschliste:

• Umgestaltung des OHE-Geländes

• Neugestaltung von Bahnsteig und Bahnhofsumfeld in Knesebeck

• Tarifverknüpfung für den ÖPNV mit Nachbarn wie dem Großraum Hamburg, der Region Celle und dem Altmarkkreis; Harmonisierung des Fahrplans mit diesen Bereichen

• Realisierung des Regionalbahnkonzepts 2014+, was zum Beispiel den Stundentakt auf der Regiobahn-Linie Uelzen-Braunschweig beinhaltet

• Rückbau nicht mehr benötigter Kreuzungsanlagen im Zuge der Regiobahn-Strecke, damit die Züge schneller fahren können

• Optimierung des Verkehrs auf der Regiobahn-Strecke („überfüllte Züge an Wochenenden“)

• behindertengerechter Ausbau der Bahnstation Vorhop

• bessere Vertaktung für das Umsteigen zwischen Bahn und Bus bzw. Bus und Bus, in diesem Zuge auch Ausbau der Beförderungsangebote für Schüler und Pendler

• Schaffung direkter ÖPNV-Verbindungen ohne Umstieg zu benachbarten Gebietskörperschaften

• Erhalt und Ausbau der Schienenstrecke Wittingen-Celle

• Ausbau von Park-and-ride-Angeboten und Radwegenetz

• Untersuchung der Auswirkungen der A 39 auf den ÖPNV

• Fördergelder für Busse mit alternativen Antrieben.

VON HOLGER BODEN

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