Schwarze Schönheiten streifen durchs Isenhagener Land

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jp Isenhagener Land. In diesem Jahr greifen wir die Kolumne „Wildes Isenhagener Land“ erneut auf: Wir berichten über verschiedene Bereiche unserer heimischen Natur. Den Anfang macht dieses Rehbild (Foto: Piecha).

Die dunkle Fellfarbe entsteht durch eine übermäßig starke Ausprägung des schwarzen Farbpigments.

Diese Farbform des Rehwilds ist eine Besonderheit aus Norddeutschland, deren Hauptverbreitungsgebiet in Niedersachsen liegt. Auch bei uns in der Region lässt sie sich immer wieder beobachten.

Jahrelang war eine schwarze Ricke in der Nähe von Darrigsdorf unterwegs. Bei Alt-Isenhagen lebt ebenfalls seit mehreren Jahren eine schwarze Ricke, die auf dem Bild zu sehen ist.

Ein weiteres schwarzes Reh fiel an dieser Stelle leider im Mai letzten Jahres dem Straßenverkehr zum Opfer. Es kommen aber auch neue schwarze Rehe zur Welt. Die Rehkitze weisen trotz der schwarzen Fellfärbung die charakteristischen Kitzflecken auf. Diese sind allerdings nicht weiß, sondern deutlich dunkler und unterscheiden sich nur wenig vom restlichen Fell. Bei der Beobachtung aus der Ferne erscheinen sie daher komplett schwarz. Im vergangenen Jahr hatte eine Ricke bei Teichgut zwei Kitze: ein braunes und ein schwarzes.

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