Ein Zeichen für die Zukunft und die Klimapolitik

Schüler der IGS Wittingen malen ihren Atem

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Die Schüler der IGS Wittingen atmen ein, und während sie wieder ausatmen, malen sie eine blaue Linie auf eine Leinwand. Die Linie symbolisiert die Luft, die alle verbindet. 

Wittingen – Atmen ist die wichtigste Tätigkeit, die der Mensch ausführt: Auf diese Weise kommunizieren die Menschen mit der Welt und sind miteinander verbunden. Wenn sie aufhören zu atmen, hören sie auf zu leben.

Die Qualität der Atmung bestimmt die Qualität des Lebens und ob die Menschen gesund sind und kräftig.

Anlässlich des UN-Klimagipfels am vergangenen Sonnabend in New York lädt der dänische Künstler Jeppe Hein (*1974) die Teilnehmer des Gipfels ein, „ihren Atem zu malen“ und damit ein Zeichen für die Klimapolitik zu setzen: Teilnehmer atmen ein und während sie wieder ausatmen, malen sie eine blaue Linie auf eine Leinwand. Diese Linie symbolisiert die Luft, die alle verbindet. Gleichzeitig stehen im Central Park Leinwände und blaue Farbe für sämtliche Stadtbewohner und Besucher bereit. Zahlreiche Persönlichkeiten haben in den letzten Wochen bereits für und mit Jeppe Hein geatmet und ihre Bilder in den sozialen Medien geteilt. Unter ihnen sind Max Hollein, Michael Stipe, Kim Gordon und Uta Ruhkamp.

Unter demselben Titel und im Zusammenhang mit den weltweiten Fridays-for-Future-Demonstrationen malten die Schüler sowie die Lehrkräfte der IGS Wittingen ihren Atem und setzen damit ein Zeichen für ihre Zukunft. Unter der Anleitung der beiden Lehrkräfte des Fachbereichs Kunst, Friederike Klinzmann und Lisa Grolig, haben die Schüler der Klasse 6a eigene Atem-Bilder gemalt, aus denen individuelle Poster entstanden sind, mit denen in der Schule für die Aktion geworben wurde. Die 9b und die 9b haben den Auf- und Abbau unterstützt und Mitschüler beim Malen angeleitet.

„Der Klimawandel ist keine Option, sondern ein Fakt. Nie zuvor war dem Menschen so sehr bewusst, was er seiner Umwelt und dem Planeten antut, und nie zuvor hatten wir so viel Kraft, etwas dagegen zu tun“, sagen die Lehrer.

Bewusstsein sei das, was es braucht, um Verantwortung für den Planeten zu übernehmen. Und Bewusstsein fange klein an, jeden Tag, jede Stunde, jede Minute mit einem einzigen Atemzug.

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