AfD-Kandidat gewinnt Wahlbezirk in Wesendorf

CDU schneidet im Nordkreis stark ab

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Die Zweitstimmen im Wahlkreis Gifhorn-Peine: Die CDU holt hier die einfache Mehrheit, anders als beim Votum für das Direktmandat.

bo Isenhagener Land. Der Nordkreis hat überwiegend für eine CDU-Vertreterin im Bundestag votiert.

In der Samtgemeinde Hankensbüttel gingen alle Wahlbezirke an die Kandidatin Ingrid Pahlmann und ihre Partei – bei der Erst- wie auch bei der Zweitstimme, und das bisweilen mit deutlicher Mehrheit. Die FDP wurde in der Samtgemeinde mit 9,36 Prozent drittstärkste Kraft, die AfD mit 8,93 Prozent gleich dahinter.

In der Stadt Wittingen bekam SPD-Kandidat Hubertus Heil nur in den drei Wittinger und den zwei Knesebecker Wahllokalen die meisten Stimmen, der Rest ging auch dort an seine CDU-Kontrahentin Ingrid Pahlmann. Bei den Zweitstimmen reichte es im Stadtgebiet sogar nur in zwei Wahlbezirken zu einem SPD-Übergewicht. AfD-Kandidat Rupert Ostrowski kam in der Stadt auf rund 8 Prozent der Erststimmen. Mit 12,2 Prozent holte die AfD in Glüsingen ihr stärkstes Zweitstimmen-Resultat im Stadtgebiet.

In der Samtgemeinde Wesendorf, wo Heil ein paar mehr Bezirke holte, gelang es der AfD sogar, in einem Wahlbezirk stärkste Kraft zu werden: Im Wahllokal Wesendorf 2 holte sie 37,14 Prozent der Zweitstimmen, auf Platz zwei kam die CDU mit 23,9 Prozent. AfD-Direktkandidat Rupert Ostrowski schnitt hier mit 33,07 Prozent (was 127 Stimmen entspricht) besser ab als Heil oder Pahlmann. Die Wahlbeteiligung war hier mit 56 Prozent schwach. Samtgemeindeweit kam die AfD auf 14,79 Prozent.

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