L 282: Bewuchs soll Aufmerksamkeit steigern

Schlechtere Sicht, weniger Unfälle?

Die Kreuzung in Rade an der L282 hat schon so manches Mal für einen Unfall gesorgt. Foto: Lange
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Die Kreuzung in Rade an der L282 hat schon so manches Mal für einen Unfall gesorgt.

rl Rade. Viele schwere Unfälle hat es in den letzten Jahrzehnten bereits an den Kreuzungen im Zuge der L 282 bei Rade gegeben. Erst im Februar dieses Jahres krachte es erneut schwer.

Die Wittinger Mehrheitsgruppe aus CDU und Grünen will die Kreuzungsbereiche sicherer machen und hat Stopp-Schilder mit weißen Haltelinien sowie kleine Bremsschwellen (Berliner Kissen) an den Zufahrten zur Landesstraße beantragt.

Mitte Mai gab es diesbezüglich einen Ortstermin mit Vertretern der Stadt, der Polizei und der Verkehrsbehörde des Landkreises Gifhorn. Wie der Vositzende Friedrich Lührs (FWG) jetzt im Wittinger Verkehrsausschuss berichtete, hat der Landkreis von den Schwellen und den Stopp-Schildern abgeraten. Dafür habe er an den untergeordneten Straßen bis kurz vor den Einmündungen Bepflanzungen vorgeschlagen, die die derzeit großzügigen Sichtverhältnisse auf die L 282 einschränken. Solche Sichteinschränkungen hätten nach Erkenntnissen des Landkreises ergeben, dass die Kraftfahrer die Einmündungsbereiche viel aufmerksamer befahren.

Ausschussmitglied Klaus Palluck (FWG) fand: „Eine solche Bepflanzung macht Sinn.“ Hans-Heinrich Koch (SPD) sprach sich ebenfalls für die Bepflanzung aus, möchte aber zusätzlich die Stoppschilder mit Haltelinien haben. Das sahen auch die anderen Ausschussmitglieder am Ende so. Der Stadt Wittingen wurde aufgetragen, Bepflanzungen sowie Stopp-Schilder mit den dazugehörigen weißen Haltelinien zu beantragen.

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