Lübener Museum im Dorf will „Nacht im Museum“ organisieren / Internet-Auftritt wird überarbeitet

Im Rundlingsort fehlen die Schulklassen

Beim Schlachtefest helfen auch die Kinder aus Lüben gerne und werden am Sonntag, 26. März, wieder mit dabei sein.
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Beim Schlachtefest helfen auch die Kinder aus Lüben gerne und werden am Sonntag, 26. März, wieder mit dabei sein.

rl Lüben. 746 Besucher zählte das „Museum im Dorf Lüben“ im Jahr 2016. „Darin sind nicht die Gäste zum Schlachtefest und zum Tag des offenen Hofes eingeschlossen“, sagte Vorsitzender Rainer Dierks-Götze bei der Jahreshauptversammlung in der Tenne.

Obwohl es rund 100 Besucher mehr waren als im Vorjahr, stimmt Dierks-Götze die Zahl nachdenklich: „Früher kamen mal Schulklassen, die dann auch gleich den Naturerlebnispfad erkundeten. Die fehlen uns. Wir haben einfach keine Anfragen mehr aus Schulen.“ Für einige Mitglieder ist das nicht nachzuvollziehen. „Da müssen wir mehr in die Offensive gehen und die Schulen ansprechen“, kritisierte Wilfried Wolter. Andere waren der Meinung, dass Lehrern für solche Aktionen immer mehr Hürden in den Weg gelegt werden und diese dann aus organisatorischen Gründen das Handtuch werfen. Der Vorstand soll jetzt Lösungsmöglichkeiten erarbeiten.

Dierks-Götze informierte über eine positive Kassenlage, erinnerte an die Veranstaltungen wie das Schlachtefest oder den Tag des offenen Hofes 2016 und dankte allen Helfern, besonders den Lübenern. „Unser Verein kann nur bestehen, wenn uns das Dorf unterstützt“, sagte er. Der Vereinschef stellte einen neuen Flyer vor und kündigte an, dass die Internetseite in den nächsten Wochen erneuert wird.

Am 26. März, startet der Verein um 11 Uhr mit seinem Schlachtefest in die neue Saison (Seite 21). Einen Kartoffelmarkt soll es dieses Jahr nicht geben. „Den haben wir aufgrund der Künstlerwoche vom 21. bis 30. Juli auf 2018 verschoben“, sagte die zweite Vorsitzende Imke Wolter.

Derzeit besteht der Verein aus 101 Mitgliedern, zwei weniger als Ende 2015. Dierks-Götze lobte die Zusammenarbeit mit der Töpferstube, mit der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Barnbruch und mit dem Imkerverein Knesebeck, die mit ihren Aktionen immer wieder den Museumsverein unterstützen. Froh wäre der Vorsitzende, wenn die Forstbetriebsgemeinschaft Isetal wieder an ihre Aktivitäten von vor einigen Jahren anknüpfen würde.

Ulrike Koch informierte, dass die Töpferstube 14-tägig dienstags geöffnet ist: „Wer mitmachen möchte, ist herzlich willkommen.“ Thomas Manske vom Imkerverein Knesebeck kündigte für den 2. Juli wieder einen Tag der Imkerei an.

Beim Punkt Wahlen stand Geschäftsführer Dirk Zander satzungsgemäß zu Disposition. Er wurde einstimmig für weitere drei Jahre in seinem Amt bestätigt. Ein Vorschlag aus den Reihen der Mitglieder, für Kinder eine Nacht im Museum zu organisieren, wurde vom Vorstand aufgegriffen.

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